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MitteilungVeröffentlicht am 14. April 2026

«Im Sudan gibt es keinen sicheren Ort mehr»

Seit dem 15. April 2023 – also seit genau drei Jahren – tobt im Sudan ein bewaffneter Konflikt zwischen der sudanesischen Armee (Sudanese Armed Forces, SAF) und ihrer früheren Hilfstruppe, den Rapid Support Forces (RSF). Zehntausende Menschen haben ihr Leben verloren. Rund 33 Millionen Menschen, das entspricht zwei Dritteln der Bevölkerung, sind auf humanitäre Hilfe angewiesen, 13 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die Schweiz leistet Hilfe insbesondere bei der Ernährungssicherheit, beim Schutz der Zivilbevölkerung, bei der Unterstützung der vertriebenen Personen und bei der Friedensförderung, wie Valérie Liechti, Chefin der Abteilung Afrika bei der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), im Interview erläutert.

Vier Personen stehen in einem Hof, der von einer Mauer umgeben ist, und sprechen miteinander. Valérie Liechti ist die zweite Person von links.

Kommunikation EDA