Kämpferinnen für Frieden und Versöhnung
Seit Jahrzehnten wüten in der Region der Afrikanischen Grossen Seen mörderische Konflikte. Einen hohen Preis bezahlen nicht zuletzt die Frauen: Die ihnen zugefügten Gräueltaten lassen sich in Worten kaum beschreiben. Aber sie erholen sich, helfen sich gegenseitig und engagieren sich für den Frieden. Eine Reportage aus der Demokratischen Republik Kongo, Burundi und Ruanda.

Autorin: Zélie Schaller
Die dicht bewachsene, imposante Hügellandschaft auf rund 1700 Metern erstreckt sich bis an den Horizont. Sie beeindruckt ebenso wie die Frauen in der Region der Afrikanischen Grossen Seen. Joséphine* ist eine von ihnen. Sie ist gerade am Aufstehen in ihrem kleinen Backsteinhaus, das inmitten von Maispflanzen und Bananenstauden liegt, und singt gefühlvoll: «Heute akzeptiere ich mich selbst. Ich bin unbesiegbar und ich bin wieder froh. Alle, die mich verlassen haben, schämen sich und fühlen sich lausig, wenn sie mich so mutig sehen.»
Unweit von Walungu, dem Hauptort des gleichnamigen Landstrichs im Grenzgebiet von Süd-Kivu in der Demokratischen Republik (DR) Kongo versammeln sich an diesem Nachmittag Joséphine und zwei Dutzend weitere Frauen um einen Tisch voller Papiere und Hefte. Sie sind alle Opfer schwerer sexueller Gewalt, doch haben sie ihre Verletzungen überwunden und daraus gar Kraft geschöpft: Sie kämpfen für die Rechte der Frauen und setzen sich für den Frieden ein.
Erst erhielten sie medizinische, psychosoziale und rechtliche Unterstützung, dann bot ihnen das Netzwerk Frauen für Recht und Frieden mit Unterstützung der DEZA Schreib- und Leseunterricht an und vermittelte ihnen die Grundlagen der Grundrechte sowie eine Leadership-Ausbildung. «Jetzt kann ich die Wahlplakate lesen und lasse mich nicht mehr so leicht täuschen», erzählt Joséphine.
«Nach all der Unterstützung, die wir erhalten haben, gehen wir wieder aufrecht und helfen einander», ergänzt Célestine. Die Überlebenden haben sich in einer Solidaritätsgenossenschaft (Muso) zusammengetan und sparen Geld, um jeder einzelnen bei Bedarf Kredit geben zu können, mit dem sie ihr Geschäft entwickeln und ihr Einkommen erhöhen können. «Ich hatte das Gefühl für meinen Körper und mein ganzes Selbstwertgefühl verloren – die Muso gab mir diese zurück», erzählt Célestine.
Die Frauen engagieren sich auch in Warnkomitees für den Frieden und stehen anderen Opfern bei. Nicht nur begleiten sie sie zur medizinischen Behandlung, sondern melden die Vergewaltigungen und Verschleppungen auch bei den Gemeindeverantwortlichen. Um den Täter anzuprangern und die Bevölkerung zu warnen, drucken sie Plakate und verbreiten ihren Warnruf in den sozialen Netzwerken, woraufhin eine Untersuchung eingeleitet wird.
Vergewaltigungen, Plünderungen, Morde
Im Osten der DR Kongo sind die Körper der Frauen seit über einem Vierteljahrhundert ein Schlachtfeld. Während der beiden Kriege zwischen 1996 und 2003 kam es in diesem riesigen Land immer wieder zu massiven Vergewaltigungen. In Ituri sowie in Nord- und Süd-Kivu bleiben die Übergriffe ein Dauerproblem.
Das Grenzgebiet zwischen Burundi, Uganda und Ruanda ist Schauplatz von Konflikten zwischen der regulären Armee, vom einen oder andern Land unterstützten Milizen, Separatistenbewegungen und Banden unter der Kontrolle lokaler Kriegsherren. Mehr als hundert bewaffnete Gruppen bekämpfen sich, um zumindest einen Teil des Territoriums zu kontrollieren und sich an seinen Bodenschätzen zu bereichern. Jeder Hügel wird von Schrecken heimgesucht: Vergewaltigungen, Entführungen, Morde und Plünderung von Eigentum.

Ende 2021 griff die Bewegung M23 (Mouvement du 23 mars) aus ehemaligen kongolesischen Tutsi-Rebellen erneut zu den Waffen. Ein Massaker im vergangenen November hat gemäss einer vorläufigen Bilanz mindestens 170 Menschen das Leben gekostet. Kinshasa beschuldigt Ruanda, die Aufständischen zu unterstützen – Kigali weist dies zurück. Von den Vereinten Nationen eingesetzte Experten bestätigen, «substanzielle Beweise» gesammelt zu haben, die «die direkte Intervention ruandischer Streitkräfte (RDF) auf dem Territorium der DR Kongo» belegen. Die Streitkräfte der DR Kongo (FARDC) ihrerseits unterstützen bewaffnete Gruppen und arbeiten mit ihnen zusammen, was einen Verstoss gegen das von der UNO eingeführte Sanktionsregime bedeutet. Obwohl ein Waffenstillstand ausgerufen wurde, gehen die Angriffe in Nord-Kivu weiter.
Terror macht vor keiner Generation halt
Auf den Höhen von Bukavu, der Hauptstadt von Süd-Kivu, dort wo der Kivu-See und der Fluss Ruzizi die Grenze zu Ruanda bilden, scheint alles ruhig zu sein. Dennoch ist die Gewalt, die mit den immer wieder aufflammenden bewaffneten Konflikten einhergehen, unübersehbar. Woche für Woche suchen verstümmelte Frauen und Mädchen Unterschlupf in einer etwas abseits gelegenen Enklave des Friedens: dem von Denis Mukwege 1999 gegründeten und geleiteten Panzi-Spital. Der kongolesische Gynäkologe prangert seit über zwei Jahrzehnten die Gräueltaten in seiner Heimatregion an und hat dafür 2018 den Friedensnobelpreis erhalten.
In einem der Flügel des Krankenhauses werden die Opfer sexueller Gewalt oder Patientinnen mit schweren gynäkologischen Erkrankungen betreut und jede Woche rund vierzig Frauen und Mädchen operiert. Unlängst hat der Gynäkologe und Geburtshelfer Kenny Raha zusammen mit Professor Denis Mukwege ein dreijähriges Kind «repariert». Der Terror macht vor keiner Generation halt: Es trifft wenige Monate alte Kleinkinder bis hin zu 80-jährigen Frauen. Die körperlichen Schäden an Rektum, Blase, Damm und natürlich der Vagina sind schwerwiegend. «Vor kurzem hatte eine Frau Kugeln einer Schusswaffe in ihrer Vagina. Von so was kann der ganze Fortpflanzungsapparat verloren gehen», sagt der Arzt.
«Zeitbomben»
In der DR Kongo werden Tausende Kinder von ihren Geschwistern und der Gemeinschaft verstossen: «Sie werden ständig daran erinnert, dass sie einer Vergewaltigung entstammen. Die Gemeinschaft muss verstehen, dass sie es sich nicht ausgesucht haben, unter diesen Bedingungen geboren zu werden», erklärt Cécilia Agino Foussiakda vom Centre d’Excellence Denis Mukwege. «Sie sind destabilisiert, können sich schlecht wehren und werden ihrerseits vergewaltigt oder schliessen sich kriminellen Banden an. Die meisten werden kriminell, und die Feinde bedienen sich ihrer, um die Dörfer zu überfallen. Sie sind tickende Zeitbomben», sagt die junge Kongolesin. Zudem erschweren diese Kinder die gesellschaftliche Wiedereingliederung ihrer Mütter. Die Buben werden ihrer biologischen Väter wegen als potenzielle Gefahr betrachtet. Die Mädchen scheinen dagegen besser akzeptiert, sie können Hausarbeit verrichten. Ausserdem, so Cécilia Agino Foussiakda, profitiere ihr Schweigervater durch ihre Heirat von einer Mitgift.
Opfer fühlen sich beschämt und schuldig
Neben körperlichen Verletzungen kann es zur Übertragung von HIV/Aids, einer unerwünschten Schwangerschaft oder schweren Komplikationen bei der reproduktiven Gesundheit kommen. Gar nicht zu reden von psychischen Problemen, namentlich Ängsten, Albträumen und körperlichen psychosomatischen Schmerzen. «Vergewaltigung ist ein Einbruch in den Körper, der das Sich-Selbst erschüttert, die Identität tötet und eine ständige Beschmutzung darstellt. Daher die Depressionen und das Abgespaltetsein der Überlebenden, wenn sie mit ihrem Körper konfrontiert sind. Er kristallisiert quasi, weil er nicht mehr das wert ist, was er ist», erklärt Samuel Musisiva, klinischer Psychologe und Forscher am Centre d’Excellence Denis Mukwege (CEDM), welches sich der Forschung zur Stellung der Frauen widmet.
Die Opfer fühlen sich beschämt und schuldig. Sie sind stigmatisiert und werden von ihrer – ebenfalls verletzten – Familie und Gemeinschaft verstossen. «Vergewaltigung im Krieg ist eine mächtige Waffe, um das Innere der lokalen Bevölkerung zu zerstören», betont Cécilia Agino Foussiakda, Forscherin am CEDM. «Sie findet auf den Feldern und im Wald statt, wo die Frauen ihren üblichen Tätigkeiten nachgehen. Noch öfter wird sie zu Hause verübt, vor den Augen der Kinder und des Ehegatten», berichtet die junge Kongolesin. Das Familienoberhaupt, das seine Frau nicht schützen konnte, fühlt sich ohnmächtig und verliert seine Ehre: «Er fühlt sich nicht mehr als Mann, ist neutralisiert und kann keinen Krieg mehr führen – eine ganz bewusste Strategie.»
Dabei sind die Aggressoren nicht mehr nur Kämpfer, die eine Strategie verfolgen. Es sind auch Zivilisten: Das von Dr. Kenny Raha operierte Mädchen war von einem «Freund» der Familie vergewaltigt worden: «Sexuelle Gewalt hat die Gesellschaft angesteckt. Und sie pflanzt sich fort.»
Am Frieden arbeiten

In der Nähe von Gitega, der politischen Hauptstadt Burundis, sind Leader des Mwendo-Hügels (Gemeinde Kayanza) eine ganze Woche lang im Programm «Friedenskreise» versammelt. Das weltweit angebotene Programm ermutigt Frauen und Männer, zum Frieden in ihrer Gemeinschaft beizutragen. Auf dem Programm stehen Momente zum Nachdenken und interaktive Übungen. An diesem Morgen fragt Kursleiterin Rachel: «Was zerstört den Frieden?» Die Antworten lassen nicht lange auf sich warten: Armut, falsche Anschuldigungen, Drogen, Vergewaltigung von Minderjährigen, Landmangel, Korruption. «Und ihr selbst, habt ihr den Frieden zerstört?», fragt die Kursleiterin. Alle schreiben zwei Antworten auf ein Stück Toilettenpapier, das sie danach in den Abfallkübel werfen. «Und was kann zum Frieden auf dem Hügel beitragen?», fährt Rachel fort. Selbstlosigkeit, ein offenes Ohr, Dialog, Vergebung, Respekt, zu essen für alle, tönt es aus der Gruppe. Damit alle genug zu essen bekommen, zeigt Angelo Barampama anschliessend im Garten, wie man effizient Maniok anbaut und verarbeitet. Er und seine Frau Daphrose Ntarataze Barampama organisieren seit 2012 Friedenskreise in ihrem Heimatland. Zuvor haben sie lange in der Schweiz gelebt. Das in violett, der Farbe der Frauenbewegungen, gekleidete Paar beobachtet positive Veränderungen: ein besseres Zusammenleben, Solidarität über ethnische und politische Zugehörigkeit hinweg und die Bildung von Genossenschaften. Jede Gruppe entwickelt ein Projekt zur Förderung des sozialen Zusammenhalt und/oder eine Einkommen generierende Aktivität.
«Ich verstand, dass ich das Problem heilen muss»
In der Region der Grossen Seen haben die jahrzehntelangen Konflikte die Familien dezimiert sowie das soziale Gefüge, die Normen und Werte zerstört. «Die Gemeinschaften leben immer noch mit tiefen Wunden, die zu Gewalt führen», sagt Béatrice Barandereka, Psychologin im burundischen Zentrum Seruka, welches den Vergewaltigungsopfern beisteht. «Die Verhaltensweisen gehen auch auf das Patriarchat zurück, das die Frauen herabsetzt.» Sie müssen zu Hause bleiben, sich um Kinder und Haushalt kümmern und werden in allen Lebensbereichen systematisch diskriminiert. Die Ungleichheit setzt schon im frühsten Kindesalter ein: zur Schule geschickt werden eher die Buben als die Mädchen.

Die prekäre Lage von Mädchen ist in Burundi und Ruanda weitherum spürbar: Vergewaltigungen von Minderjährigen nehmen parallel zu unerwünschten Schwangerschaften zu, ebenso die innerfamiliäre Gewalt. Anita, eine 37-jährige Burunderin, hat es mit ihrem Ehemann erlebt: «Ich heulte nur noch, wusch und kämmte mich nicht mehr», erzählt sie. Die vierfache Mutter nahm an Workshops für gemeinschaftliche Heilung teil, die im Rahmen des regionalen psychosozialen Programms der DEZA organisiert werden (siehe Artikel). «Sie waren für mich wie Medizin. Als ich merkte, dass sie mich gesund macht, verstand ich, dass man das Problem heilen muss.» Nun leitet sie selbst Workshops und ist zur Ansprechpartnerin geworden, wie viele andere Frauen, die auf dem grünen Gahaga-Hügel im Nordwesten von Burundi zu Vorbildern und Beispielen für Veränderungen geworden sind.
Frauen als treibende Kraft des Wandels
Dank ihrem Einsatz wurden die Frauen und ihr Hügel letzthin gar ausgezeichnet. Die NGO Care International und die burundischen Behörden verliehen ihnen einen Preis in einem Wettbewerb gegen sexuelle und genderbasierte Gewalt: Sie erhielten das von der Gemeinschaft gewünschte Motorrad zum Transport der Vergewaltigungsopfer ins Spital.
Euphrem Ndikumasabo ist der Verwalter des Hügels und beobachtet bedeutende Veränderungen: «Die Gemeinschaft hat sich beruhigt. Früher war Vergewaltigung ein Tabuthema und wurde totgeschwiegen. Nun zeigen die Leute Mitgefühl für das Opfer und wissen, wie sie mit ihm umgehen müssen. Jeder einzelne Fall geht alle an.» Oder, wie es auf der Rückseite des orangfarbenen T-Shirts von Philomènes steht: «Angesichts von Gewalt darf man nicht schweigen.»
Die 48-jährige Ruanderin lebt in Kankuba, rund zehn Kilometer von Kigali entfernt, und nahm vergangenen November an den Aktionstagen gegen genderbasierte Gewalt teil. Sie ist Moderatorin geworden, identifiziert in ihrem Dorf Frauen, die Opfer von Gewalttaten geworden sind und überzeugt sie, an den Heilungs-Workshops teilzunehmen, die sie selbst besucht hat.
Anlässlich des Genozids, der ihr Land 1994 in ein Blutbad verwandelte, wurde sie geschlagen und vergewaltigt; ein Grossteil ihrer Familie wurde umgebracht. Sie flüchtete in die DR Kongo und heiratete einen Ruander, der später wegen Völkermords verurteilt wurde. «Ich war gezwungen, die ganze Schuld meines Gatten abzustottern. Für mich und meine Kinder blieb nichts mehr übrig, ich war am Boden zerstört und hatte das Gefühl, mein Leben sei zu Ende. Anfänglich konnte ich in den Workshops nicht über meine Geschichte reden. Dann fasste ich Vertrauen, konnte meinem Peiniger vergeben und besuchte ihn sogar im Gefängnis. Er hat um Vergebung gebeten, was ich akzeptierte. Wenn die Menschen einander nicht vergeben, kann der Krieg morgen wieder losgehen», sagt sie. Ihre Mission besteht darin, «die Gemeinschaften für alle Arten von Gewalt zu sensibilisieren».
In der Region der Grossen Seen sind es die Frauen, die die Versöhnung einleiten und Spaltungen überwinden. «Sie sind die treibende Kraft hinter dem Wandel. Aber obwohl sie die Gesellschaft und die Wirtschaft tragen, werden sie nicht in die Entscheidungsprozesse einbezogen», beobachtet Boris Maver, Leiter des Schweizer Kooperationsbüros in Burundi. «Die Männer müssen die Rolle, die die Frauen spielen können, erst noch erfassen.»
In der Zwischenzeit gehen die Frauen unbeirrt ihren Weg. Ihre Geschichte mit anderen Opfern zu teilen, gibt ihnen Kraft. Sie halten zusammen und setzen sich für den Frieden ein.
* Um ein Minimum an Anonymität zu bewahren, werden nur die Vornamen der Überlebenden genannt.
«DIE FRAUEN SIND AM FRIEDEN INTERESSIERT, NICHT AM KRIEG»
In der Region der Grossen Seen marschieren die Frauen Richtung Versöhnung. Warum sie und nicht die Männer?
Die Frauen sind am Frieden interessiert, nicht am Krieg. Wird gekämpft, irren sie alleine mit ihren Kindern umher und riskieren, vergewaltigt zu werden. Ihnen geht es immer um Harmonie. Sie gründen Vereine, schliessen Freundschaften, fördern den Dialog und sagen Nein zu Gewalt und Vorurteilen. Sie haben ein empfindlicheres Herz, sind aber auch stärker und ausdauernder. Sie halten immer durch: Sie sind Kämpferinnen.
Welchen Einfluss haben sie?
Weil sie an der Seite der Kinder sind, haben sie viel Macht. Die Kinder hören auf ihre Mütter und nehmen sie ernst. Die Mütter müssen ihnen sagen: «Nie wieder! Wir müssen Spaltung und Krieg vermeiden und wie Brüder und Schwestern leben.» Sie sind sehr präsent in den Gemeinschaften und spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Wohlwollen zu wecken.
Welches sind die Schlüssel zum Frieden?
Bildung: Die Bildung einer Frau bedeutet die Bildung einer Nation. Sie kann dann ihre Bildung den Kindern und den Männern weitergeben. Wichtig ist auch die Kommunikation innerhalb der Paare. Und selbstverständlich soll man generell keinen Hass schüren.

CHRISTINE NTAHE, ehemalige Journalistin des Burundischen Radios und Fernsehens, ist zwar pensioniert, aber immer noch sehr aktiv. Täglich, aber insbesondere am Sonntag verpflegt sie bis zu 200 Strassenkinder an der Peripherie von Bujumbura. Die Kinder nennen sie «Maman Dimanche». Rentnerinnen bereiten das Mittagessen am Vorabend vor. 2018 veröffentlichte Christine Ntahe Zeugenberichte von Friedenspionierinnen in Burundi. Kürzlich wurde auch ein Dokumentarfilm zum selben Thema gedreht.
Region der Afrikanischen Grossen Seen
Burundi
Fläche: 27'854km2
Politische Hauptstadt: Gitega / Wirtschaftliches Zentrum: Bujumbura
Bevölkerung: 12,55 Millionen
Sprachen: Französisch, Kirundi
Demokratische Republik Kongo
Fläche: 2'344'860km2
Hauptstadt: Kinshasa
Bevölkerung: 108,4 Millionen
Sprachen: Französisch, Lingala, Swahili, Tschiluba
Ruanda
Fläche: 26'338km2
Hauptstadt: Kigali
Bevölkerung: 13,46 Millionen
Sprachen: Kinyarwanda, Englisch, Französisch, Swahili