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Von-Wattenwyl-Gespräche vom 29. August 2025
An den dritten Von-Wattenwyl-Gesprächen dieses Jahres, am Freitag, 29. August 2025, kamen der Bundesrat in corpore und die Spitzen der Bundesratsparteien zusammen. Im Zentrum des Austauschs standen die Handelsbeziehungen der Schweiz mit den Vereinigten Staaten und die Umsetzung der rüstungspolitischen Strategie des Bundesrates.
Vernehmlassungseröffnung: Parlamentarische Kommissionen
Bundesgesetz über Cannabisprodukte (Cannabisproduktegesetz, CanPG) – Umsetzung der parlamentarischen Initiative 20.473Mit der Vorlage will die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates die Cannabispolitik neu ausrichten und dabei die öffentliche Gesundheit und den Jugendschutz ins Zentrum stellen. Sie schlägt vor, den Umgang mit Cannabis zu nicht medizinischen Zwecken in einem «Cannabisproduktegesetz» umfassend zu regeln. Das Verbot von Cannabis soll aufgehoben werden. Anbau, Herstellung und Verkauf von Cannabis sollen reguliert werden, ohne den Konsum zu fördern.Datum der Eröffnung: 29. August 2025Vernehmlassungsfrist: 1. Dezember 2025
Bundespräsidentin Keller-Sutter bei deutschem Bundeskanzler Merz in Berlin
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter reist kommende Woche für einen offiziellen Besuch nach Deutschland. Am Dienstag, 2. September 2025, wird sie in Berlin mit Bundeskanzler Friedrich Merz die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Deutschland sowie die geopolitische Lage erörtern.
Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus
Rede von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider anlässlich der Tagung «Strategie gegen Rassismus und Antisemitismus» in Bern. Es gilt das gesprochene Wort.
150 Jahre Appenzeller Bahnen
Rede von Bundesrat Albert Rösti
«Ohne leistungsfähige Geodateninfrastruktur gäbe es keine moderne Sicherheit»
Ansprache von Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), anlässlich der Jubiläumsfeier «25 Jahre Koordinationsorgan für Geoinformation des Bundes (GCS)», Bern, 28. August 2025.
armasuisse lanciert in Zusammenarbeit mit SWISS ASD/Swissmem den ersten «Swiss Defence Industry Day» in Washington D.C.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse lanciert am 28. August 2025 erstmals den «Swiss Defence Industry Day» in Zusammenarbeit mit dem Industriesektor SWISS ASD (Aeronautics, Security and Defence), einem Zusammenschluss von international tätigen Firmen der Sicherheits- und Wehrtechnik sowie der Luftfahrt. Der Industrieanlass findet auf der Schweizer Botschaft in Washington D.C. und am Rande der «Emerging Technologies for Defense Conference» statt. Ziel des «Swiss Defence Industry Day» ist das Knüpfen internationaler Kontakte sowie die Förderung der Schweiz als attraktiver Standort für die Rüstungsindustrie.
Städtetag in Brig-Glis
Grusswort von Bundesrat Beat Jans
Österreichs Bundeskanzler Stocker für ersten offiziellen Besuch in der Schweiz
Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter und Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), haben am Donnerstag, 28. August 2025 den österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker im Landgut Lohn empfangen. Es handelte sich um den ersten offiziellen Besuch Stockers in der Schweiz seit seinem Amtsantritt im März. Zentrale Themen waren die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Österreich, Fragen der europäischen Sicherheit und die Handelspolitik.
Merlin-7: Neues Modell für Höchstleistungsrechnen
Das Paul Scherrer Institut PSI bekommt einen neuen Hochleistungscluster: Merlin-7 – eine Rechenplattform für anspruchsvolle Simulationen und Datenanalysen. Merlin-7 steht allerdings nicht im PSI in Villigen, sondern im Nationalen Supercomputing-Zentrum der Schweiz (CSCS) in Lugano. Er ist Teil von Alps, dem derzeit achtschnellsten Supercomputer der Welt. Das PSI und das CSCS starten damit eine neue Ära der computerbasierten Wissenschaft in der Schweiz.
Zwölf Projekte mit Schweizer Unternehmen für den Wiederaufbau der Ukraine
Anlässlich eines Besuchs der ukrainischen Premierministerin Julija Swyrydenko in der Schweiz können die beiden Länder bekannt geben, welche Projekte von Schweizer Unternehmen im Rahmen des Wiederaufbaus der Ukraine unterstützt werden. Die zwölf finanzierten Projekte liegen in den Bereichen Infrastruktur (Energie, Wohnen), öffentlicher Transport, Gesundheit und humanitäre Minenräumung. Der Schweizer Privatsektor kann so mit seiner Expertise sowie innovativen und hochwertigen Produkten die Wiederaufbaubemühungen in der Ukraine unterstützen.
Materialwissenschaft trifft Medizin Warum Implantate versagen
Was passiert mit Titan-Implantaten im Körper? Warum werden sie manchmal abgestossen oder brechen sogar? Die Empa-Forscherin Martina Cihova sucht die Antworten auf diese Fragen an der Grenzfläche zwischen dem Implantat und dem Körper, zwischen Materialwissenschaft und Medizin. Für ihr Forschungsvorhaben hat sie vor Kurzem einen «Ambizione-Grant» des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) erhalten.