Bundespräsident Parmelin am World Governments Summit in Dubai
Bern, 03.02.2026 — Bundespräsident Guy Parmelin hat am Dienstag, 3. Februar 2026, am World Governments Summit (WGS) in Dubai teilgenommen. Der Gipfel war der Regierungsführung der Zukunft gewidmet. Bundespräsident Parmelin nutzte den Anlass für bilaterale Kontakte mit Staats- und Regierungschefs. Ausserdem traf er den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Mohammad bin Zayed al-Nahyan, den Vize-Premier/Aussenminister, den Wirtschaftsminister und weitere Regierungsvertreter.
Die guten und durch regelmässigen Austausch gekennzeichneten Beziehungen zwischen der Schweiz und den VAE wurden in den Gesprächen betont. Die beiden Seiten unterzeichneten Absichtserklärungen zur Wasserversorgung und zur Etablierung einer gemischten Wirtschaftskommission. Die VAE sind bereits heute die mit Abstand wichtigste Handelspartnerin der Schweiz im Mittleren Osten.
Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit decken die bilateralen Beziehungen zahlreiche weitere Bereiche ab. Die Gespräche waren unter anderem Fragen der Bildung und Forschung, der humanitären Hilfe insbesondere bei der Wasserversorgung und internationalen Themen wie der Lage im Gazastreifen, in Iran und in Jemen gewidmet. Auch die Bestrebungen für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine kamen zur Sprache.
Bilaterale Gespräche am Rande des Gipfels
Der World Governments Summit (WGS) ist keine klassische politische Konferenz, sondern ein Forum für den Austausch von Wissen, Ideen und Modellen für die Zukunft an der Schnittstelle zwischen öffentlichem Sektor, Wirtschaft und Gesellschaft. Rund 30 Staats- und Regierungschefs sowie 400 Ministerinnen und Minister waren dieses Jahr angemeldet. Im Zentrum der Diskussionen standen Regierungsführungsmodelle der Zukunft.
Am Rande des Gipfels führte der Bundespräsident bilaterale Gespräche mit der kosovarischen Präsidentin Vjosa Osmani-Sadriu und der Präsidentin von Nordmazedonien, Gordana Siljanovska-Davkova. Zur Sprache kamen hier neben den jeweiligen bilateralen Beziehungen das Paket Schweiz-EU sowie die Situation der Länder des Westbalkans. Bei einem Gespräch mit dem angolanischen Präsidenten João Lourenço standen die Handelsbeziehungen im Zentrum. Zum Programm in den VAE zählten auch mehrere Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern von Schweizer Unternehmen.
Zusätzliche Verweise: