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Veröffentlicht am 11. März 2025

Wiederaufbau und Rehabilitation

In der Phase des Wiederaufbaus werden die Lebensbedingungen der von einer Katastrophe betroffenen Bevölkerung wiederhergestellt. Die humanitären Expertinnen und Experten der DEZA helfen den Opfern, die Folgen eines Krieges oder einer Naturkatastrophe zu überwinden, indem sie nachhaltige Verbesserungen in den Bereichen Wohnraum, Infrastruktur und Einkommen anstreben.

Ein Kind überquert eine von der DEZA wieder aufgebaute Brücke.

Die Humanitäre Hilfe der DEZA verfügt über eine langjährige und fundierte Erfahrung im Wiederaufbau und in der Rehabilitation. Beim Wiederaufbau nach Katastrophen geht es sowohl um den materiellen Wiederaufbau als auch um die soziale und wirtschaftliche Rehabilitation der betroffenen Bevölkerung. Die Projekte konzentrieren sich einerseits auf den Wiederaufbau von öffentlichen Gebäuden (Schulen, Spitäler, Strassen, Brücken) und Häusern sowie auf die Instandsetzung von Wasserversorgungssystemen. Andererseits bemüht sich die Humanitäre Hilfe der DEZA um die Wiederherstellung der lokalen Wirtschaftskreisläufe und die soziale Absicherung der Opfer, sofern die Situation dies zulässt. Ziel ist es, dass sich die Bevölkerung wieder selbst versorgen kann.

Die Humanitäre Hilfe der DEZA verfolgt zwei Hauptziele: Stärkung der Kompetenzen sowie Kapazitäten der Begünstigten und Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Aktivitäten. In der Wiederaufbauphase arbeiten die Humanitäre Hilfe und die Entwicklungszusammenarbeit oft eng zusammen.

Kontext

Nach einer Katastrophe bestimmen verschiedene Faktoren die Lebensbedingungen der betroffenen Bevölkerung: die Wohnsituation, die Einkommenssituation, der Gesundheitszustand und die Qualität der Ernährung. Durch die Sicherung der Grundversorgung (Wasser, Siedlungshygiene, Kulturland und Vieh) und den Zugang zu Kommunikationskanälen können die Lebensbedingungen gefährdeter Gruppen deutlich verbessert werden. Einkommen schaffende Massnahmen schaffen die Grundlage für soziale und politische Stabilität.

Umso wichtiger ist es, den Beginn der Rehabilitationsphase genau zu planen und die vor Ort festgestellten Bedürfnisse zu berücksichtigen. Die Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden ist in dieser Phase von entscheidender Bedeutung, um die Nachhaltigkeit der Hilfe zu gewährleisten.

In der Wiederaufbauphase ist ein hohes Mass an Koordination zwischen humanitären Akteuren und lokalen und internationalen Entwicklungsakteuren erforderlich. Im Idealfall einigen sich Geber und Partner auf eine Arbeitsteilung, um die zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel möglichst sinnvoll einzusetzen.

Kontakt

DEZA / Humanitäre Hilfe und Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe (SKH)
Eichenweg 5
3003 Bern