Medienmitteilungen
Chronologische Liste der Medienmitteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Schweizerische Exportrisikoversicherung mit stabilem Jahresergebnis und erhöhter Nachfrage
Der Bundesrat hat am 1. April 2026 den Geschäftsbericht 2025 der Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV genehmigt. Mit über 4,3 Milliarden Franken verzeichnete sie ein deutlich höheres Neugeschäft als im Vorjahr. Da auch künftig mit einer erhöhten Nachfrage gerechnet wird, erhöht der Bundesrat den Verpflichtungsrahmen der SERV von 14 auf 16 Milliarden Franken. Mit 27,3 Millionen Franken erzielte die SERV zudem erneut ein positives Jahresergebnis.
Die WTO-Ministerkonferenz in Kamerun endet ohne Durchbrüche
Am frühen Montagmorgen ging die 14. ordentlichen Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) in Yaoundé, Kamerun zu Ende. Die schwierige internationale handelspolitische Lage prägte die Gespräche stark – grundlegende politische Weichenstellungen für die laufenden Reformarbeiten blieben aus. Immerhin entschied sich ein Teil der WTO-Mitglieder, das ausgehandelte Abkommen über den elektronischen Handel umzusetzen. Die Schweizer Delegation wurde von Staatssekretärin Helene Budliger Artieda, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), angeführt.
Angola, Nigeria, Côte d’Ivoire, Burkina Faso: Bundesrat Cassis führt Gespräche über Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheit
Bundesrat Ignazio Cassis hat mit Angola, Nigeria und Côte d’Ivoire drei wirtschaftliche Schwergewichte in Afrika besucht. Bei seinen politischen Gesprächen standen neben Handels- und Wirtschaftsthemen auch Sicherheitsfragen und die Zusammenarbeit im Wissenschaftsbereich im Zentrum. Als viertes Land besucht Bundesrat Cassis morgen Burkina Faso, wo die Internationale Zusammenarbeit im Fokus stehen wird. Der EDA-Vorsteher besucht ein von der Schweiz unterstütztes Projekt, das den Menschen dank digitaler Technologie einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen und Krediten ermöglicht und damit die wirtschaftlichen Perspektiven vor Ort verbessert.
Die Schweiz nimmt an der 14. WTO‑Ministerkonferenz teil
Die Schweiz wird an der 14. ordentlichen Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) teilnehmen, die vom 26. bis 29. März 2026 in Yaoundé, Kamerun stattfindet. Staatssekretärin Helene Budliger Artieda, Direktorin des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), wird die Schweizer Delegation anführen.
Elisabeth Baume-Schneider besucht Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums in Paris
Die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, nimmt am 24. März 2026 an der Wiedereröffnung des Schweizer Kulturzentrums teil. Am 25. März 2026 wird sie in Paris Gespräche mit der französischen Gesundheitsministerin Stéphanie Rist, dem Generaldirektor der UNESCO und der Generalsekretärin der Internationalen Organisation der Frankophonie (OIF) führen. Am Rande der Treffen ist auch ein Besuch des Militärspitals Hôpital National d’Instruction des Armées Percy geplant, das nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana Patientinnen und Patienten aufgenommen hatte.
Bundesrat bestätigt Partnerschaft mit vier UNO-Organisationen
Der Bundesrat führt die Zusammenarbeit mit vier UNO-Organisationen bei der Umsetzung der Ziele der nachhaltigen Entwicklung fort. Er beschloss an seiner Sitzung vom 20. März 2026, das Entwicklungsprogramm (UNDP), den Bevölkerungsfond (UNFPA), das Kinderhilfswerk (UNICEF) und die Einheit der UNO für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen (UN Women) von 2026 bis 2028 mit jährlich rund 70 Millionen Franken zu unterstützen. Neben der wirksamen Umsetzung der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 stärkt die Partnerschaft mit den UNO-Organisationen auch das internationale Genf.
ESA-Rat auf Delegiertenebene tagt in der Schweiz
Am 18./19. März 2026 fand die 345. Ratstagung der Europäischen Weltraumor-ganisation (ESA) auf Delegiertenebene in Interlaken statt. Renato Krpoun, Leiter der Abteilung Raumfahrt im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Inno-vation (SBFI) hält zurzeit den Vorsitz des ESA-Rates auf Delegiertenebene inne. Im Hinblick auf das baldige Ende seines dreijährigen Vorsitzes tagt der Rat in der Schweiz.
Wirtschaft, Wissenschaft und Sicherheit im Zentrum der Reise von Bundesrat Cassis in vier afrikanische Länder
Bundesrat Ignazio Cassis besucht vom 23. bis zum 27. März 2026 die Länder Angola, Nigeria, Côte d’Ivoire und Burkina Faso. Bei den Besuchen in Angola, Nigeria und der Côte d’Ivoire stehen die Handels- und Wirtschaftsbeziehungen sowie die Wissenschaftszusammenarbeit im Vordergrund. In Burkina Faso geht es um Internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und die Sicherheitslage in der Sahelzone.
Die DEZA verstärkt die humanitäre Unterstützung für die Menschen in Libanon, Syrien und Iran
Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten hat gravierende Auswirkungen auf die Bevölkerung in Libanon, Syrien und Iran. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) stellt deshalb ein humanitäres Unterstützungspaket von insgesamt 6,5 Millionen Franken bereit, das den Libanon in den Mittelpunkt stellt und eine regionale Komponente für Syrien umfasst. Auch für den Iran gibt die DEZA Soforthilfe frei.
Die Schweiz setzt sich für die Stärkung des regelbasierten multilateralen Handelssystems ein
Die Schweiz hat gemeinsam mit weiteren Partnerländern der «Future of Investment and Trade Partnership» (FIT Partnership) ihr Engagement zur Stärkung des regelbasierten Handelssystems und für eine wirksame WTO-Reform bekräftigt. Die verabschiedete Ministererklärung setzt ein wichtiges Signal für einen offenen und verlässlichen Welthandel.
Bundesrat Albert Rösti am Kernenergie-Gipfel in Paris
Am 10. März 2026 vertrat Bundesrat Albert Rösti die Schweiz am zweiten Kernenergie-Gipfel in Paris. An diesem internationalen Treffen stand die zivile Nutzung der Kernkraft angesichts der grossen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Klima und Souveränität im Zentrum. Der Energieminister erinnerte daran, dass die Kernenergie für die Schweiz einen wichtigen Pfeiler des CO2-armen Energiemixes darstellt, vorausgesetzt, sie geht einher mit einer sicheren, kontrollierten und nachhaltigen Bewirtschaftung und Entsorgung der Abfälle.
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider vertritt die Schweiz an der UNO-Frauenrechtskommission in New York
Am 9. März 2026 beginnt in New York die 70. Sitzung der Kommission der Vereinten Nationen für die Rechtsstellung der Frau (Commission on the Status of Women – CSW). Das Schwerpunktthema der diesjährigen Sitzung ist der Zugang zur Justiz für alle Frauen und Mädchen durch die Förderung inklusiver und gerechter Rechtssysteme. Die Schweizer Delegation wird von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, der für die Gleichstellung zuständigen Ministerin, angeführt.
Schweizer Vorsitz der UNO-Statistikkommission: Eine Bilanz
Die Schweiz blickt auf einen erfolgreichen zweijährigen Vorsitz der UNO-Statistikkommission unter der Leitung von Georges-Simon Ulrich, Direktor des Bundesamtes für Statistik, zurück. Nach der Wahl von 2024 wurde die Schweiz 2025 in ihrer Vorsitzfunktion bestätigt und setzte sich in diesen beiden Jahren für die globale Datengouvernanz und die Modernisierung der Statistiksysteme ein.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen der humanitären Hilfe in einem sich stark wandelnden geopolitischen Kontext
Heute wurde das 5. International Cooperation Forum (IC Forum) in Genf in Anwesenheit von Bundesrat Ignazio Cassis eröffnet. Zentrales Thema ist die Zukunft der humanitären Hilfe in einem internationalen Kontext, der von zahlreichen Krisen und erheblichen Budgetkürzungen geprägt ist. Das IC Forum erlaubt einen Austausch zwischen politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie Vertreterinnen und Vertretern von internationalen Organisationen, humanitären Akteuren, wissenschaftlichen Institutionen und Partnern aus dem Privatsektor, von denen viele in Genf ansässig sind.
UNO-Menschenrechtsrat: Bundesrat Cassis präsentiert Schwerpunkte der Schweiz zur Stärkung der Menschenrechte
Bundesrat Ignazio Cassis hat heute im Rahmen seiner Eröffnungsrede im hochrangigen Segment der 61. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates in Genf die Publikation der neuen «Leitlinien Menschenrechte 2026–2029» bekannt gegeben. Vor internationalem Publikum bekräftigte er damit den langfristigen Einsatz der Schweiz für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte.
Bundespräsident Parmelin trifft in Neu-Delhi indischen Premierminister Modi und holt nächsten KI-Gipfel 2027 nach Genf
Bundespräsident Guy Parmelin ist am Gipfel zu den Auswirkungen künstlicher Intelligenz (AI Impact Summit) in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi mit Premierminister Narendra Modi und weiteren Staats- und Regierungschefs zusammengekommen. Die Gespräche drehten sich insbesondere um die Nutzung und internationale Steuerung des Einsatzes von KI. Die Schweiz möchte zu dieser Diskussion auch künftig beitragen und wird 2027 in Genf einen KI-Gipfel ausrichten.
IC Forum 2026 in Genf – Herausforderungen und Zukunft der humanitären Hilfe im Mittelpunkt
Mehr als 1500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 120 Ländern werden vor Ort und online zum 5. International Cooperation Forum (IC Forum) erwartet, das am 26. und 27. Februar 2026 in Genf stattfindet. Beim IC Forum treffen sich die wichtigsten Akteure der internationalen Zusammenarbeit, um über aktuelle Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe zu diskutieren. Die Bundesräte Ignazio Cassis und Martin Pfister sowie Tom Fletcher, UNO-Untergeneralsekretär für humanitäre Angelegenheiten, und IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric werden ebenfalls anwesend sein und sich mit zahlreichen internationalen Expertinnen und Experten austauschen.
Bundesrat Rösti an der Ministerkonferenz der Internationalen Energieagentur
Bundesrat Albert Rösti reist vom 18. bis 19. Februar 2026 nach Paris, um an der Ministerkonferenz der Internationalen Energieagentur (IEA) teilzunehmen. Er trifft dort seine Amtskolleginnen und -kollegen aus den 32 Mitgliedstaaten. Nebst den neuesten Entwicklungen der Energiemärkte und energiepolitischen Strategien wird die Rolle der Kernenergie im Energiemix ein Schwerpunktthema. Aber auch die Versorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit von Energie sowie die langfristige Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe.
Bundesrat Cassis besucht Slowenien und Bosnien und Herzegowina
Gestützt auf ihre engen Beziehungen zum Westbalkan und ihr Engagement für Sicherheit und Stabilität in Europa führt die Schweiz ihren politischen Dialog in der Region weiter: Bundesrat Ignazio Cassis reist vom 18. bis 20. Februar 2026 erst zu einem offiziellen Besuch nach Slowenien und anschliessend weiter nach Bosnien und Herzegowina. Gesprächsthemen sind insbesondere die bilaterale Zusammenarbeit, die europäische Sicherheit sowie die kulturelle Vielfalt und der Dialog als Faktoren zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der demokratischen Institutionen. Der Besuch steht zudem im Zeichen des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026.
Ukraine: Bundesrat beschliesst Hilfspaket zur Lieferung von dringend benötigten Energiegütern
Die Ukraine ist derzeit mit der schwersten Energiekrise seit Kriegsbeginn konfrontiert. Zur Unterstützung in dieser schwierigen Lage werden Schweizer Unternehmen in den kommenden Wochen hochleistungsfähige Generatoren und Strommodule an die Ukraine liefern. Dafür hat der Bundesrat am 11. Februar 2026 ein Kostendach von 32 Millionen Franken beschlossen. Er folgt damit einer Anfrage der ukrainischen Regierung.
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