Medienmitteilungen
Chronologische Liste der Medienmitteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Waldbrände in Frankreich: Die Schweiz entsendet zwei Helikopter zur Unterstützung der Löscharbeiten
Die Schweiz unterstützt Frankreich bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände. Auf Ersuchen des französischen Zivilschutzes stellt die Schweiz voraussichtlich zwei Super Puma Helikopter mit ihren Crews für einen Löscheinsatz zur Verfügung. Die Unterstützung wird durch die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) zusammen mit dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) koordiniert.
Die Schweiz verstärkt ihre Unterstützung zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und der Region
Die Demokratische Republik Kongo ist seit Mai 2026 von einer erneuten Ebola-Epidemie betroffen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten stellt der Weltgesundheitsorganisation weitere 1,6 Millionen Franken zur Verfügung, um die Anstrengungen zur Eindämmung der Epidemie zu unterstützen.
Agenda 2030: Schweiz setzt sich in New York für wirkungsorientierte Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele ein
Am diesjährigen Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) vom 7. bis 16. Juli 2026 am UNO-Sitz in New York stellt die Schweiz ihren vierten Länderbericht zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung vor. Lokale Behörden verfügen über gute Beispiele einer wirkungsorientierten Umsetzung der Ziele. Deshalb sind in der Schweizer HLPF-Delegation auch die Städte Basel, Bern und Genf hochrangig vertreten.
Die Schweiz wertet ihre Präsenz in Syrien auf
Seit dem Fall der Assad-Regierung Ende 2024 befindet sich Syrien in einem fundamentalen Wandel. Die Schweiz hat deshalb ihre Bemühungen für eine politische Transition sowie die sozioökonomische Entwicklung des Landes verstärkt und das bisherige humanitäre Büro Anfang 2026 in ein Kooperationsbüro umgewandelt. Die Direktorin der DEZA, Patricia Danzi, und Botschafterin Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA), eröffneten das Kooperationsbüro offiziell am 08.07.2026 in Damaskus und machten sich ein Bild der neuen Schweizer Aktivitäten vor Ort.
Botschafter Thomas Gass als Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses gewählt
Die Mitglieder des OECD-Entwicklungsausschusses DAC haben am 8. Juli Botschafter Thomas Gass als ihren künftigen Vorsitzenden gewählt. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) haben seine Kandidatur unterstützt und begrüssen seine Wahl.
20 Jahre Einsatz für die Menschenrechte
Die 62. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats ist heute in Genf zu Ende gegangen. Am 19. Juni 2026 feierte der Rat sein 20-jähriges Bestehen. Die Schweiz hatte sich für seine Gründung eingesetzt und damit zur Schaffung eines Gremiums beigetragen, das die Rechenschaftspflicht der Staaten stärkt und die Weiterentwicklung internationaler Normen im Bereich der Menschenrechte fördert. Die heute zu Ende gegangene Sitzung stand im Zeichen der Rechte der Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Die Schweiz setzte sich insbesondere gegen Zwangsheirat und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in verschiedenen Kontexten ein.
Schweiz setzt im Libanon in einem Schlüsselmoment diplomatische und humanitäre Akzente
Patricia Danzi, die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), und Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika des Staatssekretariats des EDA, haben vom 3. bis 5. Juli 2026 im Libanon politische Gespräche geführt und sich ein Bild von der humanitären Situation der Bevölkerung gemacht. Einige Tage nach dem Abschluss des trilateralen Rahmenabkommens zwischen den USA, Libanon und Israel unterstrichen sie die Bereitschaft der Schweiz, in einem für die Region wichtigen Moment Gute Dienste zu leisten. Zudem überprüften sie, wie die im März vom EDA zugesagte Nothilfe im Libanon umgesetzt wird.
OSZE-Medienmitteilung: Der OSZE-Vorsitzende spricht vor der Parlamentarischen Versammlung der OSZE
Der amtierende OSZE-Vorsitzende, Bundesrat Ignazio Cassis, stellte der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) anlässlich der Eröffnungszeremonie ihrer 33. Jahrestagung in Den Haag, Niederlande, die Prioritäten und Leitprinzipien der Schweiz für ihren Vorsitz vor.
Erdbeben in Venezuela: Rettungskette beendet ihren Einsatz, Schweiz setzt ihre humanitäre Hilfe fort
Die Zahl der Opfer der beiden starken Erdbeben in Venezuela steigt weiter an, und die Zerstörungen sind beträchtlich. Die Rettungskette Schweiz, die seit vergangenem Freitag im Einsatz war, um verschüttete Menschen zu bergen, hat ihren Einsatz beendet und kehrt in die Schweiz zurück. Die Schweiz setzt ihre Nothilfe fort und entsendet zur Unterstützung der Überlebenden Fachleute des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe.
Bundesrat Ignazio Cassis reist nach Den Haag
Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Ignazio Cassis, besucht vom 3. bis 4. Juli 2026 die Niederlande. Dort trifft er seinen niederländischen Amtskollegen Tom Berendsen, bevor er als amtierender Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vor der Parlamentarischen Versammlung der OSZE eine Rede hält. Weitere Gespräche sind mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Parlament der Niederlande sowie mit der Parlamentarischen Versammlung der OSZE und der parlamentarischen Delegation aus der Schweiz geplant.
Bundesrat fokussiert die internationale Zusammenarbeit und stärkt die Humanitäre Hilfe
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 die Eckwerte für die internationale Zusammenarbeit (IZA) ab 2029 festgelegt. Die Schweiz richtet ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig gezielter aus, legt klare Zuständigkeiten zwischen DEZA und SECO fest und stärkt die Humanitäre Hilfe. Damit reagiert sie auf die veränderte geopolitische Lage, erhöht die Wirkung ihrer internationalen Zusammenarbeit und erzielt gleichzeitig Einsparungen für den Bundeshaushalt. Der finanzielle Rahmen der IZA bleibt mit rund 2,4 Milliarden Franken pro Jahr praktisch unverändert. Die beschlossenen Massnahmen führen ab 2027 zu einer Reduktion von jährlich rund 20 Millionen Franken. EDA und WBF wurden beauftragt, auf dieser Grundlage eine Vernehmlassungsvorlage zur IZA-Strategie 2029–2032 auszuarbeiten.
Ukraine Recovery Conference 2026: Schweiz bekräftigt Engagement für Wiederaufbau
Die Schweiz wird an der Ukraine Recovery Conference (URC) vom 25. bis 26. Juni 2026 in Danzig (Gdańsk) mit einer Delegation vertreten sein, die vom Delegierten des Bundesrates für die Ukraine, Jacques Gerber, geleitet wird. Die auf Initiative der Schweiz 2022 in Lugano lancierte Konferenz hat sich zum zentralen internationalen Forum für den Wiederaufbau der Ukraine entwickelt. Im Fokus der diesjährigen Ausgabe stehen die wirtschaftliche Erholung des Landes, die Unterstützung kritischer Infrastruktur, die Stärkung der Sicherheitskapazitäten sowie die Förderung von Reformen und Korruptionsbekämpfung.
Besuch von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider in Nigeria und Unterzeichnung eines Kulturgüterabkommens
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider besucht vom 28. Juni bis zum 1. Juli 2026 Nigeria. Im Rahmen des Besuchs wird die Vorsteherin des Eidgenössischen Departements des Innern ein Abkommen über die Einfuhr, die Ausfuhr und die Rückführung von Kulturgütern unterzeichnen. Bei dieser Gelegenheit werden 23 Kulturgüter zurückgegeben. Die Bundesrätin wird auch die Ministerin für Frauenfragen und den Minister für Gesundheit treffen sowie vor Ort verschiedene Besuche absolvieren.
Bundespräsident Parmelin an der EFTA-Ministerkonferenz in Reykjavik
Bundespräsident Guy Parmelin nahm am 22. Juni 2026 an der Ministerkonferenz der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) in Reykjavik teil. Die Ministerinnen und Minister der vier EFTA-Staaten würdigten die wichtigen Fortschritte mit Blick auf einen baldigen Abschluss der Verhandlungen eines umfassenden Freihandelsabkommens mit Vietnam. Island, Norwegen und die Schweiz unterzeichneten aktualisierte bilaterale Landwirtschaftsabkommen mit der Palästinensischen Behörde. Am Rande der Ministerkonferenz fand ein Arbeitstreffen zwischen Bundespräsident Parmelin und der isländischen Premierministerin Kristrún Frostadóttir statt.
OSZE-Medienmitteilung: Der OSZE-Vorsitzende Ignazio Cassis eröffnet jährliche Sicherheitskonferenz
Der amtierende OSZE-Vorsitzende, Bundesrat Ignazio Cassis, hat am 17. Juni 2026 in Wien die jährliche Sicherheitsüberprüfungskonferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eröffnet. Die Konferenz ist eines der wichtigsten Foren der OSZE zur Diskussion regionaler Sicherheitsherausforderungen.
Bundesrat Ignazio Cassis eröffnet OSZE-Sicherheitskonferenz in Wien
Bundesrat Ignazio Cassis reist am 17. Juni 2026 nach Wien. Als amtierender Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eröffnet er die Annual Security Review Conference (ASRC). Die Konferenz ist eine der wichtigsten Veranstaltungen der OSZE zur Förderung des Dialogs über regionale Sicherheitsfragen. Am selben Tag nimmt Bundesrat Cassis zudem am jährlichen Treffen des European Council on Foreign Relations (ECFR) teil.
Staatssekretär Alexandre Fasel führt politische Konsultationen mit Frankreich
Der Staatssekretär des EDA, Alexandre Fasel, führte am 10. Juni 2026 in Bern politische Konsultationen mit Martin Briens, dem Generalsekretär des französischen Ministeriums für Europa und auswärtige Angelegenheiten. Zu den Gesprächsthemen gehörten die bilateralen Beziehungen, europapolitische Fragen und das aktuelle Weltgeschehen.
Bundesrat unterstützt landwirtschaftliche Forschung für eine ernährungssichere Zukunft
An seiner Sitzung vom 5. Juni 2026 hat der Bundesrat beschlossen, der Globalen Partnerschaft für Landwirtschaftliche Forschung (CGIAR) für den Zeitraum von 2026 – 2027 einen Beitrag von 25 Millionen Franken zu gewähren. Die CGIAR betreibt Agrarforschung, um die globale Ernährungssicherheit zu stärken. Die Unterstützung der Schweiz für die CGIAR erfolgt im Rahmen ihrer internationalen Zusammenarbeit und stärkt auch den Forschungsstandort Schweiz.
Bund verstärkt die Unterstützung für nachhaltige Infrastrukturen in Entwicklungsländern
Die Schweiz unterstützt die «Private Infrastructure Development Group» (PIDG) mit 70 Millionen US-Dollar. Das hat der Bundesrat am 5. Juni 2026 entschieden. PIDG mobilisiert Kapital des Privatsektors für die Entwicklung von nachhaltiger Infrastruktur in Sub-Sahara-Afrika sowie in Süd- und Südostasien.
Die Schweiz fördert nachhaltiges Wachstum in Afrika
Die Schweiz beteiligt sich mit 167 Millionen Franken an der 17. Wiederauffüllung des Afrikanischen Entwicklungsfonds. Die Mittel kommen den 37 ärmsten Ländern Afrikas zugute und dienen der Bekämpfung von Armut sowie der Bewältigung der Folgen des Klimawandels. Sie tragen dazu bei, die Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Zusätzlich unterstützt die Schweiz die Multilaterale Entschuldungsinitiative mit 19 Millionen Franken. Das hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. Juni 2026 entschieden.
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