Medienmitteilungen
Chronologische Liste der Medienmitteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Mirjam Staub-Bisang wird neue Verwaltungsratspräsidentin der SIFEM
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 entschieden, dass Mirjam Staub-Bisang ab 1. Juni 2026 Verwaltungsratspräsidentin der Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft des Bundes wird. Sie folgt auf Jörg Frieden, der per Ende Mai 2026 zurücktritt.
Die Schweiz lanciert zweiten Aufruf für Wiederaufbau-Projekte in der Ukraine mit dem Schweizer Privatsektor
Das SECO publizierte am 9. Januar 2026 den zweiten Projektaufruf («Call for Proposals») für die Umsetzung von Wiederaufbau-Projekten in der Ukraine in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Privatsektor. Der Bund stellt dafür bis zu CHF 150 Millionen an Ko-Finanzierung bereit.
Die Schweiz schliesst zwei neue Statusabkommen mit im internationalen Genf tätigen Organisationen ab
Die Schweiz hat mit der International Finance Facility for Education (IFFEd) und Justice Rapid Response (JRR) Abkommen über Vorrechte und Immunitäten abgeschlossen. Mit diesen Abkommen bekräftigt die Schweiz ihr Engagement für die Stärkung des internationalen Genf und die Festigung seiner Rolle als globales Zentrum für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte.
Die Schweiz unterzeichnet das Übereinkommen zur Einrichtung einer Internationalen Kommission für Schadenersatz für die Ukraine
Die Schweiz hat das Übereinkommen zur Einrichtung einer Internationalen Kommission für Schadenersatz für die Ukraine unterzeichnet. Die Kommission wird die Beschwerden über die von Russland in der Ukraine verursachten Schäden prüfen, bewerten und darüber entscheiden. Zudem wird sie die Höhe der allfälligen Entschädigungen im Einzelfall festlegen.
Programm des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026
Die Schweiz übernimmt 2026 den Vorsitz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und präzisiert wenige Wochen vor der Amtsübernahme ihr Programm und ihre Prioritäten, an denen sie sich orientieren wird. Im Einklang mit ihrer Tradition der Neutralität, der Dialogförderung und der Konfliktprävention ist sie bestrebt, einen Beitrag zur Sicherheit des Kontinents und zur Stärkung eines inklusiven Multilateralismus zu leisten. Während des Vorsitzjahres finden in der Schweiz mehrere internationale Konferenzen statt, die eine Debatte über die wichtigsten Herausforderungen unserer Zeit ermöglichen werden.
Unwetter in Südasien: Die Schweiz schickt ein Expertenteam und Material
Seit mehreren Wochen verursachen Wirbelstürme und sintflutartige Regenfälle in vielen Ländern Süd- und Südostasiens schwere Schäden. Besonders schlimm ist die Lage in Sri Lanka, das einen internationalen Hilfsappell lanciert hat. Zur Deckung der Bedürfnisse, namentlich im Bereich Wasser- und Sanitärversorgung, entsendet das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) Expertinnen und Experten und schickt Material.
Bundesrat Ignazio Cassis trifft den kasachischen Aussenminister Yermek Kosherbayev
Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), hat am 2. Dezember 2025 den kasachischen Aussenminister Yermek Kosherbayev in Bern zu einem offiziellen Besuch empfangen. Im Zentrum der Gespräche standen die bilateralen Beziehungen, die regionale Zusammenarbeit in Zentralasien, sowie der Schweizer OSZE-Vorsitz im kommenden Jahr. Zudem unterzeichneten die Delegationen eine Absichtserklärung für die Umsetzung der Blue Peace Initiative.
Staatssekretär Fasel führt politische Konsultationen mit Brasilien
EDA-Staatssekretär Alexandre Fasel hat am 1. Dezember 2025 in Bern die brasilianische Vizeaussenministerin Maria Laura da Rocha zu politischen Konsultationen empfangen. Beide Delegationen nutzten die Gelegenheit, um über zentrale Themen – von Nachhaltigkeit über Wirtschaft und Multilateralismus bis hin zu regionalen sicherheitspolitischen Fragen – zu sprechen. Brasilien ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Lateinamerika.
Zweite Evakuation verletzter Kinder aus dem Gaza-Streifen abgeschlossen
Die Schweiz hat ihre humanitäre Aktion zur Evakuation verletzter Kinder aus dem Gaza-Streifen mit einer zweiten Operation abgeschlossen. Am Freitag wurden in Kooperation mit Norwegen 13 Kinder und 51 Familienangehörige, die zuvor vom Gaza-Streifen nach Jordanien gelangten, in die Schweiz überführt. In der Schweiz werden sie von acht verschiedenen Kantonen aufgenommen und in Universitäts- und Kantonsspitälern medizinisch behandelt. In der Schweiz durchlaufen sie ein ordentliches Asylverfahren. Im Rahmen ihrer humanitären Aktion hat die Schweiz insgesamt 20 verletzte Kinder und 78 Begleitpersonen aus dem Gaza-Streifen evakuiert.
ESA-Ratstagung auf Ministerebene 2025: Weichenstellung für ein resilientes und wettbewerbsfähiges Europa im All
Im Zentrum der Ratstagung auf Ministerebene der Europäischen Weltraumorganisation ESA am 26./27. November 2025 in Bremen standen die strategische Ausrichtung und die Finanzierung zentraler Raumfahrtprogramme für die kommenden Jahre in der Höhe von insgesamt 22.1 Mrd. Euro. Die Schweiz, vertreten durch Staatssekretärin Martina Hirayama, engagiert sich mit 771 Mio. Euro, um gemeinsam mit ihren europäischen Partnern den Raumfahrtsektor in Europa zu stärken und voranzutreiben.
Unterstützung für den «Gaza Peace Plan»
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. November 2025 konkrete Massnahmen zur Unterstützung für den von USA vorgelegten «Gaza Peace Plan for peace in the Middle East» beschlossen. Die Schweiz stellt insgesamt 23 Millionen Franken für die humanitäre Hilfe in Gaza bereit, insbesondere für notleidende Kinder. Zudem sollen die palästinensischen Institutionen gestärkt und die regionale Stabilität gefördert werden. Mit diesem zusätzlichen Beitrag zu den 127 Millionen Franken, die seit Oktober 2023 bereitgestellt wurden, erhöht sich die humanitäre Unterstützung der Schweiz auf insgesamt 150 Millionen Franken.
Frankophonie und Friedensaussichten im Zentrum der Treffen von Bundesrat Ignazio Cassis in Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo
Bundesrat Ignazio Cassis weilte am 20. und 21. November 2025 zu einem zweitägigen Besuch in Ost- und Zentralafrika. In Kinshasa standen die Friedensbemühungen zur Beilegung der Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo im Zentrum der Gespräche. In Kigali eröffnete der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten die neue Schweizer Botschaft in Ruanda, ein Symbol für die Stärkung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Ruanda, und nahm an der 46. Ministerkonferenz der Frankophonie teil.
Reise von Ignazio Cassis nach Ostafrika: Frankophonie und Stärkung der Beziehungen zu Ruanda
Bundesrat Ignazio Cassis reiste am Donnerstag, 20. November 2025, nach Kigali, wo er an der 46. Ministerkonferenz der Frankophonie teilnahm. Ausserdem traf er den ruandischen Premierminister Justin Nsengiyumva sowie den ruandischen Aussenminister Olivier Nduhungirehe. Der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten eröffnete zudem die neue Schweizer Botschaft in Ruanda, ein Symbol für die Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Am 21. November 2025 wird er in die Demokratische Republik Kongo weiterreisen.
Bundesrat Albert Rösti reist an die UNO-Klimakonferenz
Am 20. und 21. November 2025 wird Bundesrat Albert Rösti die Schweiz an der 30. UNO-Klimakonferenz (COP30) in Belém (Brasilien) vertreten. Die Schweiz setzt sich an der Konferenz dafür ein, dass alle Staaten – insbesondere jene mit hohem Treibhausgas-Ausstoss – ambitionierte Reduktionsziele zur Umsetzung des Pariser Übereinkommens einreichen.
Humanitäre Krise im Sudan: Bundesrat beantragt Nothilfepaket für Zivilbevölkerung
Angesichts der katastrophalen humanitären Situation im Sudan hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 19. November 2025 beschlossen, dem Parlament einen dringlichen Nachtragskredit von 50 Millionen Franken zur Linderung der humanitären Not im Sudan und der Region zu beantragen. Benötigt werden Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente für die Menschen im Sudan, deren Lage sich nach der Eroberung der Stadt El-Fasher durch die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) weiter verschlimmert hat. Der Konflikt zwischen den regulären Streitkräften des Sudan (Sudan Armed Forces, SAF) und den RSF hat zur derzeit schlimmsten humanitären Katastrophe weltweit geführt. Die Schweiz hat seit Ausbruch des Konflikts 2023 bislang humanitäre Hilfe im Umfang von 140 Millionen Franken geleistet.
Bundesrat Ignazio Cassis reist nach Ruanda und in die Demokratische Republik Kongo
Bundesrat Ignazio Cassis, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), besucht am 20. und 21. November 2025 Ost- und Zentralafrika. In Kigali wird er an der 46. Ministerkonferenz der Frankophonie teilnehmen und anschliessend die neue Schweizer Botschaft in Ruanda eröffnen. Zudem ist ein Treffen mit seinem ruandischen Amtskollegen geplant. Danach wird er in die Demokratische Republik Kongo (DRK) weiterreisen, wo er sich unter anderem mit der kongolesischen Aussenministerin austauschen wird. Im Mittelpunkt dieses Besuchs stehen der Konflikt im Osten des Landes sowie die Bemühungen der Schweiz zur Förderung von Frieden, Stabilität und Entwicklung in der Region.
Hurrikan Melissa in der Karibik: Die Schweiz leistet Hilfe bei der Wiederherstellung der Grundversorgung
Knapp zwei Wochen nach dem Durchzug des Hurrikans Melissa erschweren dessen Folgen immer noch den Alltag der Menschen in Kuba, Jamaika und Haiti. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) schickt Unterstützung in Form von Fachwissen und Ausrüstung. Es stellt ausserdem 1,3 Millionen Franken zur Verfügung, um die Bedürfnisse der vom Hurrikan betroffenen Menschen in diesen drei Ländern zu decken.
Die Schweiz nimmt an der siebten UNO-Umweltkonferenz teil
Am 12. November 2025 hat der Bundesrat das Mandat der Schweizer Delegation für die siebte Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA-7) genehmigt. Diese findet vom 8. bis 12. Dezember 2025 in Nairobi, Kenia, statt. Die Schweiz wird sich insbesondere für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen sowie die Förderung der Kreislaufwirtschaft einsetzen.
Die Schweiz bekräftigt ihre Unterstützung für den Nothilfefonds der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC)
Der Disaster Relief Emergency Fund (DREF) ist ein zentrales Instrument für effiziente, vorausschauende und lokal verankerte humanitäre Hilfe. Er wird von der in Genf ansässigen Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) verwaltet. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstützt den DREF für zwei Jahre mit einem Beitrag von 6 Millionen Schweizer Franken.
Sofortige Unterstützung des US-Friedensplans für den Nahen Osten
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten hat den Bundesrat an seiner Sitzung vom 5. November 2025 über die Massnahmen informiert, die zur unmittelbaren Unterstützung des US-Friedensplans für den Nahen Osten getroffen wurden. Die Schweiz stellt ihre technische Expertise in den Bereichen humanitäres Völkerrecht, Abrüstung und Minenräumung zur Verfügung und baut ihre humanitäre Hilfe in Gaza aus. Ausserdem will sie die Palästinensische Autonomiebehörde stärken. Für die Umsetzung dieser Massnahmen stellt das EDA zusätzliche 20 Millionen Franken zur Verfügung.
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