Medienmitteilungen
Chronologische Liste der Medienmitteilungen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Partnerschaften mit dem Privatsektor für nachhaltig produzierten Kakao und Kaffee
Die Schweiz engagiert sich auch künftig für eine nachhaltigere Kakao- und Kaffeeproduktion in Partnerländern. Der Bundesrat unterstützt die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kakao (SWISSCO) und die Schweizer Plattform für Nachhaltigen Kaffee (SSCP) in den Jahren 2026-2030 mit insgesamt 22 Millionen Franken. Das hat er an seiner Sitzung vom 18. September 2026 beschlossen.
OECD-Analyse zur Wirtschaftspolitik der Schweiz: Schweiz steht gut da – Reformen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit notwendig
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat am 15. September 2026 ihren Bericht zur Wirtschaftspolitik der Schweiz veröffentlicht. Sie würdigt darin den wirtschaftspolitischen Kurs der Schweiz. Angesichts vielfältiger Herausforderungen identifiziert sie aber auch Handlungsbedarf, um die Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft der Schweiz langfristig zu sichern. Dazu gehören weitere Reformen im Gesundheitswesen und in der Altersvorsorge, eine tiefere administrative Belastung für Unternehmen, eine bessere Ausschöpfung des Arbeitskräftepotenzials, sowie die Stärkung des Wettbewerbs.
Das internationale Genf passt sich an den strukturellen Wandel an, stärkt die Koordination und gewinnt an Effizienz
Das internationale Genf beweist seine Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Veränderungen und deren Auswirkungen auf den Multilateralismus. Das dringliche Massnahmenpaket, das der Bund sowie der Kanton und die Stadt Genf 2025 beschlossen haben, trägt Früchte: Keine internationale Organisation hat die Schweiz verlassen, und zwei neue Institutionen haben sich in den letzten Monaten in Genf niedergelassen. Im internationalen Sektor sind zwar Arbeitsplätze verloren gegangen, doch fällt der Verlust geringer aus als befürchtet. Die Gaststaatbehörden verstärken ihre Zusammenarbeit, um diese Dynamik zu konsolidieren.
Medieneinladung: Mathias Cormann präsentiert den OECD-Länderbericht 2026 zur Schweizer Wirtschaftspolitik
Der Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), Mathias Cormann, besucht am Dienstag, 15. September 2026, die Schweiz. Im Rahmen seines Arbeitsbesuchs trifft er unter anderem Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrätin Karin Keller-Sutter zum Gespräch. Zum Abschluss seines Aufenthalts präsentiert Mathias Cormann an einer Medienkonferenz den neuen OECD-Länderbericht zur Schweizer Wirtschaftspolitik. SECO-Staatssekretärin Helene Budliger Artieda ordnet die Ergebnisse und Empfehlungen des Berichts aus Sicht der Schweiz ein.
Treffen in Lausanne: Sport für Dialog und Frieden
Am 9. September 2026 hat in Lausanne ein hochrangiges Treffen stattgefunden, bei dem es um die Rolle des Sports im Dienst der Diplomatie und des Friedens ging. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sport und Wissenschaft aus dem Sahel und aus Westafrika erörterten die Frage, wie der Sport Vertrauen schaffen, den Dialog aufrechterhalten und bei angespannten politischen Beziehungen Kontaktmöglichkeiten eröffnen kann. Im Anschluss an einen runden Tisch traf Bundesrat Ignazio Cassis hochrangige Vertreter der Behörden der Konföderation der Sahelstaaten und des Senegal.
Die Schweiz nimmt an der Eröffnung der UNO-Generalversammlung in New York teil
Bundespräsident Guy Parmelin und Bundesrat Ignazio Cassis vertreten die Schweiz an der Eröffnung der UNO-Generalversammlung vom 20. bis 23. September 2026. Im Mittelpunkt dieser 81. Tagung stehen die Wiederherstellung des Vertrauens in die multilateralen Institutionen und die notwendige Transformation der UNO. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Nachfolge von UNO-Generalsekretär António Guterres.
Bundesrat genehmigt Schweizer Beitrag an den IWF zur Stärkung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
Der Bundesrat hat am 26. August 2026 einen Beitrag von 40 Millionen Franken für eine neue Partnerschaft des SECO mit dem IWF 2026–2030 genehmigt. Das Programm stärkt die wirtschaftlichen Institutionen ausgewählter Partnerländer und fördert stabile, transparente Rahmenbedingungen. Davon profitieren auch Schweizer Unternehmen und Investoren.
UNO-Klimakonferenz COP31: Bundesrat erteilt Schweizer Delegation Verhandlungsmandat
Der Bundesrat hat am 19. August 2026 das Mandat der Schweizer Delegation für die 31. UNO-Klimakonferenz (COP31) genehmigt. Diese findet vom 9. November bis zum 20. November 2026 in Antalya (Türkei) statt. UVEK-Vorsteher Albert Rösti wird die Schweiz in der zweiten Verhandlungswoche auf Ministerebene vertreten. Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass die Länder ihre Klimaziele unter dem Pariser Übereinkommen wirksam umsetzen.
Bundesrat legt strategische Ausrichtung des Geneva AI Summit 2027 fest und ernennt Fabiola Gianotti zur Delegierten
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August 2026 die strategische Ausrichtung und die Projektorganisation für den Geneva AI Summit 2027 festgelegt. Er hat Fabiola Gianotti zu seiner Delegierten ernannt. Die ehemalige Generaldirektorin des CERN wird beauftragt, die festgelegten Ziele umzusetzen.
Die Schweizer Armee verlängert den Löscheinsatz auf Korsika
Die drei Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee unterstützen die französischen Einsatzkräfte weiterhin bei der Bekämpfung der Waldbrände auf Korsika. Der auf sieben Tage geplante Einsatz wird aufgrund des weiterhin bestehenden Unterstützungsbedarfs um weitere vier Tage bis Freitag, 7. August 2026, verlängert.
Bundesrat Ignazio Cassis besucht Aserbaidschan und Turkmenistan
Bundesrat Ignazio Cassis reist vom 3. bis 5. August 2026 nach Aserbaidschan und Turkmenistan. In offiziellen Gesprächen mit den Behörden beider Länder wird der Vorsteher des EDA insbesondere die bilateralen Beziehungen thematisieren und die Schwerpunkte des Schweizer OSZE-Vorsitzes angesichts der aktuellen geopolitischen Lage erläutern.
Die Schweiz unterstützt Frankreich mit drei Armee-Helikoptern bei der Brandbekämpfung
In Frankreich wüten Brände in mehreren Regionen. Die Schweiz reagiert auf ein Hilfsersuchen der französischen Behörden und entsendet drei Armee-Helikopter sowie bis zu 20 Spezialisten zur Brandbekämpfung nach Korsika.
Waldbrände in Frankreich: Die Schweiz entsendet zwei Helikopter zur Unterstützung der Löscharbeiten
Die Schweiz unterstützt Frankreich bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände. Auf Ersuchen des französischen Zivilschutzes stellt die Schweiz voraussichtlich zwei Super-Puma-Helikopter samt Crews für einen Löscheinsatz zur Verfügung. Koordiniert wird die Unterstützung von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im EDA und dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.
Die Schweiz verstärkt ihre Unterstützung zur Bekämpfung der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und der Region
Die Demokratische Republik Kongo ist seit Mai 2026 von einer erneuten Ebola-Epidemie betroffen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten stellt der Weltgesundheitsorganisation weitere 1,6 Millionen Franken zur Verfügung, um die Anstrengungen zur Eindämmung der Epidemie zu unterstützen.
Agenda 2030: Schweiz setzt sich in New York für wirkungsorientierte Umsetzung der UNO-Nachhaltigkeitsziele ein
Am diesjährigen Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF) vom 7. bis 16. Juli 2026 am UNO-Sitz in New York stellt die Schweiz ihren vierten Länderbericht zur Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung vor. Lokale Behörden verfügen über gute Beispiele einer wirkungsorientierten Umsetzung der Ziele. Deshalb sind in der Schweizer HLPF-Delegation auch die Städte Basel, Bern und Genf hochrangig vertreten.
Die Schweiz wertet ihre Präsenz in Syrien auf
Seit dem Fall der Assad-Regierung Ende 2024 befindet sich Syrien in einem fundamentalen Wandel. Die Schweiz hat deshalb ihre Bemühungen für eine politische Transition sowie die sozioökonomische Entwicklung des Landes verstärkt und das bisherige humanitäre Büro Anfang 2026 in ein Kooperationsbüro umgewandelt. Die Direktorin der DEZA, Patricia Danzi, und Botschafterin Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika (MENA), eröffneten das Kooperationsbüro offiziell am 08.07.2026 in Damaskus und machten sich ein Bild der neuen Schweizer Aktivitäten vor Ort.
Botschafter Thomas Gass als Vorsitzender des OECD-Entwicklungsausschusses gewählt
Die Mitglieder des OECD-Entwicklungsausschusses DAC haben am 8. Juli Botschafter Thomas Gass als ihren künftigen Vorsitzenden gewählt. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) sowie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) haben seine Kandidatur unterstützt und begrüssen seine Wahl.
20 Jahre Einsatz für die Menschenrechte
Die 62. Sitzung des UNO-Menschenrechtsrats ist heute in Genf zu Ende gegangen. Am 19. Juni 2026 feierte der Rat sein 20-jähriges Bestehen. Die Schweiz hatte sich für seine Gründung eingesetzt und damit zur Schaffung eines Gremiums beigetragen, das die Rechenschaftspflicht der Staaten stärkt und die Weiterentwicklung internationaler Normen im Bereich der Menschenrechte fördert. Die heute zu Ende gegangene Sitzung stand im Zeichen der Rechte der Frauen und der Gleichstellung der Geschlechter. Die Schweiz setzte sich insbesondere gegen Zwangsheirat und Gewalt gegen Frauen und Mädchen in verschiedenen Kontexten ein.
Schweiz setzt im Libanon in einem Schlüsselmoment diplomatische und humanitäre Akzente
Patricia Danzi, die Direktorin der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), und Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Mittlerer Osten und Nordafrika des Staatssekretariats des EDA, haben vom 3. bis 5. Juli 2026 im Libanon politische Gespräche geführt und sich ein Bild von der humanitären Situation der Bevölkerung gemacht. Einige Tage nach dem Abschluss des trilateralen Rahmenabkommens zwischen den USA, Libanon und Israel unterstrichen sie die Bereitschaft der Schweiz, in einem für die Region wichtigen Moment Gute Dienste zu leisten. Zudem überprüften sie, wie die im März vom EDA zugesagte Nothilfe im Libanon umgesetzt wird.
OSZE-Medienmitteilung: Der OSZE-Vorsitzende spricht vor der Parlamentarischen Versammlung der OSZE
Der amtierende OSZE-Vorsitzende, Bundesrat Ignazio Cassis, stellte der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) anlässlich der Eröffnungszeremonie ihrer 33. Jahrestagung in Den Haag, Niederlande, die Prioritäten und Leitprinzipien der Schweiz für ihren Vorsitz vor.
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