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Die 5. Ausgabe des International Cooperation Forum (IC Forum) widmet sich den zentralen Herausforderungen, mit denen die humanitäre Hilfe heute konfrontiert ist, sowie ihren Zukunftsaussichten. Erfahren Sie mehr über das Engagement der Schweiz und die Wirkung ihrer humanitären Hilfe in verschiedenen Regionen der Welt.

Fokus #11: IC Forum
Wie kann die humanitäre Hilfe an ein fragmentiertes und komplexeres internationales Umfeld angepasst werden?
«Es geht darum, Leiden zu lindern und Perspektiven zu schaffen.»
Die humanitäre Hilfe muss ihre Prioritäten neu definieren: Ein von Krisen geprägtes geopolitisches Umfeld und massive Budgetkürzungen erschweren ihre Arbeit, weshalb eine Neuausrichtung diskutiert wird. Mit Dominik Stillhart, Delegierter des Bundesrates für Humanitäre Hilfe, haben wir über aktuelle Veränderungen, zentrale Herausforderungen und die Zukunft der humanitären Hilfe gesprochen.
Mitteilung «Es geht darum, Leiden zu lindern und Perspektiven zu schaffen.»

Humanitäre Unterstützung im Rahmen des Gaza-Friedensplans
Die Schweiz hat im Rahmen des Gaza-Friedensplans ihre humanitäre Hilfe verstärkt und stellt zusätzliche Mittel für Nothilfe, Kinderschutz, medizinische Versorgung und die Stärkung palästinensischer Institutionen bereit, während die Waffenruhe fragil ist und sich die humanitäre Lage verschlechtert. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) arbeitet mit Partnern wie den Vereinten Nationen, dem IKRK und UNICEF zusammen, um Hilfe zu leisten und gleichzeitig den Dialog und eine Zwei-Staaten-Lösung zu fördern. Die Schweiz fordert ausserdem dauerhafte Waffenstillstandsbemühungen, einen verbesserten Zugang für humanitäre Hilfe und die Einhaltung des humanitären Völkerrechts durch alle Parteien.
Mitteilung Humanitäre Unterstützung im Rahmen des Gaza-Friedensplans

Sudan: tausend Tage seit Kriegsbeginn
Im Sudan bricht das mittlerweile dritte Kriegsjahr an. 30 Millionen Menschen sind betroffen, 15 Millionen mussten aus ihrer Heimat fliehen. Angesichts dieser beispiellosen humanitären Krise hat die Schweiz seit Beginn des Konflikts rund 190 Millionen Franken bereitgestellt. Damit unterstützt sie den Sudan und die Nachbarländer (Tschad, Südsudan und Ägypten) und setzt sich für die Achtung des humanitären Völkerrechts und für einen Waffenstillstand ein.
Mitteilung Sudan: tausend Tage seit Kriegsbeginn

Nach dem Hurrikan Melissa: Die mit der Hilfe der Schweiz errichteten Schutzräume boten Tausenden von Menschen im Süden Haitis Schutz
Der Hurrikan Melissa, der Ende Oktober 2025 über dem Atlantik wütete, gilt als einer der stärksten dort je verzeichneten Tropenstürme. Er verursachte in Haiti, Jamaika und Kuba schwere Überschwemmungen und grosse Schäden an der Infrastruktur.

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