Veröffentlicht am 29. Mai 2026
Newsletter Editorials
Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA veröffentlicht alle zwei Monate einen Newsletter. Der DEZA-Newsletter gibt Einblick in die Aktivitäten der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz, die sich für die Linderung von Not und Armut in der Welt, die Achtung der Menschenrechte, die Förderung der Demokratie und den Schutz der Umwelt einsetzt. Auf dieser Seite werden die Editorials in voller Länge veröffentlicht. Im Newsletter erscheint nur ein Ausschnitt.

Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZA
Partnerschaften für mehr Wirkung
Die öffentliche Entwicklungshilfe ist 2025 weltweit so stark zurückgegangen wie noch nie seit Beginn der OECD-Messungen: minus 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und der Trend dürfte anhalten. Für 2026 wird ein weiterer Rückgang erwartet. Diese Kürzungen treffen eine Welt, in der der Bedarf nicht kleiner, sondern grösser wird. Konflikte, Klimarisiken, Ernährungsunsicherheit, fragile Staaten und wachsende Ungleichheit stellen Millionen Menschen vor existentielle Herausforderungen. Gleichzeitig bleibt der Anspruch der internationalen Gemeinschaft hoch: Bis 2030 sollen Armut reduziert, Ernährungssicherheit gestärkt, Bildung verbessert und die Folgen des Klimawandels abgefedert werden. Doch dafür fehlen enorme Mittel. Gemäss Schätzungen der Vereinten Nationen braucht es jährlich rund 4 Billionen US-Dollar zusätzliche Investitionen, um die Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen.
Gerade in dieser Situation bleibt öffentliche Entwicklungspolitik unverzichtbar. Sie wirkt dort, wo Märkte allein keine Lösungen schaffen: in humanitären Krisen, beim Aufbau verlässlicher Institutionen, in der Grundversorgung oder bei der Unterstützung der ärmsten und verletzlichsten Menschen. Sie schafft Stabilität, stärkt lokale Strukturen und ermöglicht Entwicklung dort, wo private Investitionen kaum ankommen.
Gleichzeitig ist klar: Öffentliche Mittel allein reichen nicht aus. Die Zusammenarbeit mit dem Privatsektor wird angesichts der Finanzierungskrise immer wichtiger. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie können mehr dieser Mittel dorthin gelenkt werden, wo sie nachhaltige Entwicklung ermöglichen? Die internationale Zusammenarbeit kann hier eine zentrale Rolle spielen: Sie kann Investitionsrisiken senken, Vertrauen schaffen, lokale Partner stärken und dafür sorgen, dass private Investitionen nicht nur Rendite bringen, sondern auch konkrete Verbesserungen für Menschen vor Ort. So werden öffentliche Mittel zu einem Hebel: Jeder eingesetzte Franken kann zusätzliche Mittel mobilisieren und mehr Wirkung auslösen.
Dabei geht es nicht darum öffentliche Mittel mit privaten Mitteln zu ersetzen. Eine klare Mehrheit der Schweizer Bevölkerung will keine weiteren Kürzungen. Gemäss der jüngsten Studie der ETH Zürich sprechen sich 77 Prozent dafür aus, die öffentlichen Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit mindestens auf dem heutigen Niveau zu halten oder zu erhöhen. Das zeigt: Viele Menschen in der Schweiz verstehen, dass globale Zusammenarbeit nicht nur Solidarität bedeutet. Sie ist auch eine Investition in Stabilität, Sicherheit und eine gemeinsame Zukunft.
In dieser Ausgabe zeigen wir, wie die DEZA mit ihren Partnern genau daran arbeitet: mit wirksamen Projekten, verlässlichen Partnerschaften und neuen Finanzierungsansätzen. Denn in einer Zeit knapper Mittel zählt nicht nur, wie viel investiert wird. Entscheidend ist, was diese Investitionen bewirken – für Menschen, für Gemeinschaften und für eine nachhaltigere Welt.
Reset für die humanitäre Hilfe – welche Rolle spielt die Schweiz?
Die Schere zwischen den humanitären Bedürfnissen und den verfügbaren Mittel ist enorm. 239 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Doch nur 87 Millionen können mit dem Nötigsten versorgt werden, so die Prognosen für das Jahr 2026. Das ist mehr als eine reine Finanzierungskrise. Die Humanitäre Hilfe droht immer mehr am eigenen Anspruch – Leid zu lindern, Menschen in Not zu schützen und ihre Würde zu wahren – zu scheitern. Gleichzeitig kommt das humanitäre Völkerrecht weltweit unter Druck. Diese Entwicklung zwingt das weltweite humanitäre System zu grundlegenden Veränderungen.
Unter der Führung der UNO soll sinnbildlich der Reset-Knopf gedrückt werden, damit aus der Finanzierungskrise keine Legitimationskrise wird. Das System soll schneller, schlanker, verantwortungsbewusster und wirkungsvoller werden. Und es hat den Anspruch lokal geführt, global unterstützt und in den Gemeinschaften verwurzelt zu sein.
Das diesjährige International Cooperation Forum (IC Forum) nimmt dieses brandaktuelle Thema auf. Die Plattform, wo sich Akteure aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Zivilgesellschaft zusammenfinden, ermöglicht den Blick über den humanitären Tellerrand hinaus. Der Anspruch: kritische Stimmen einbeziehen, neue Partnerschaften schmieden und mutige Lösungen für komplexe Herausforderungen entwickeln. Damit stösst das IC Forum die dringend notwendige Debatte über die Zukunft der humanitären Hilfe an und die Frage, welche Rolle die Schweiz künftig einnehmen will.
Verfolgen Sie die das IC Forum live – auch per Stream. Hören Sie, wie Dominik Stillhart, Delegierter des Bundesrates für humanitäre Hilfe, die Lage einschätzt und was die Schweiz zurzeit in der Ukraine, in Gaza oder im Sudan leistet. All das und noch mehr finden Sie in diesem DEZA-Newsletter.
Christian Capacoel Guzmán
Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZANot lindern und Perspektiven schaffen: Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe im Einsatz für Sicherheit und Frieden
Angesichts des unvorstellbaren Leids der Menschen in den Krisengebieten der Welt bleibt die Schweiz nicht untätig. Sie leistet ihren Beitrag durch ihre internationale Zusammenarbeit und ihre humanitäre Hilfe. Die Deza koordiniert und setzt gemeinsam mit ihren Partnern um - über die lokalen Organisationen vor Ort, den Schweizer NGO, bis hin zu den multilateralen Institutionen der UNO. In den Medien Widerhall fanden kürzlich vor allem die Aktivitäten der Schweiz im Sudan und Gaza. In beiden Fällen sollen die Anstrengungen verstärkt werden. Aber die Deza leistet unaufhörlich und weltweit Hilfe, um das unmittelbare Leid zu lindern, die Folgen auf internationaler Ebene zu mindern und vor allem, damit Leid und Unsicherheit gar nicht erst entstehen.
Weniger im medialen Fokus stand die Unterstützung der Schweiz nach dem Hurrikan Melissa. In Kuba und in Haiti leisteten Spezialistinnen und Spezialisten des humanitären Korps der Schweiz und der Deza Unterstützung bei der Bereitstellung von Notunterkünften, sauberem Trinkwasser, medizinischer Versorgung, psychosozialer Betreuung und Eindämmung von Infektionskrankheiten. Inmitten der Tragik gab es kurze Momente der Erleichterung. Zum Beispiel als sich zeigte, dass Massnahmen für ein verbessertes Risikomanagement geholfen hatten, die Schäden zu minimieren. Die Deza leistet in Haiti langfristige Hilfe in diesem Bereich.
Ebenso langfristig angesetzt ist der Einsatz der Schweiz in der Konfliktprävention oder in der Friedensförderung. In der Konfliktprävention setzt die Deza einen Schwerpunkt beim Wasser. Dieser Quell des Lebens wird bei Knappheit schnell zu einem Gut mit Konfliktpotential. Ernst Bromeis, Gast des DEZA Podcasts hat sich als Schwimmer und Aktivist dem Thema verschrieben. Unter anderem als «Wasserbotschafter» des von der DEZA unterstützten Projekts Blue Peace. Blue Peace ist eine Vision für nachhaltige Wasserbewirtschaftung zum Wohle der Menschen, des Planeten, des Wohlstands und des Friedens.
Nach einem bewaffneten Konflikt setzt die Deza auf die Sicherung des Friedens. Versöhnung und Wiederaufbau gegenseitigen Vertrauens sind Grundlagen für einen sicheren Frieden. Damit die wieder instand zu setzenden Strassen, Brücken und Plätze sicher und lebenswert werden. Mit ihren Kulturprogrammen in Ruanda verfolgt die Deza diesen Ansatz des sozialen Zusammenhalts. Damit die Menschen vor Ort eine Perspektive finden und nicht fliehen müssen.
Christian Capacoel Guzmán
Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZAInternationale Zusammenarbeit: eine Antwort auf Unsicherheit und Wandel
Die Welt im Jahr 2024 war geprägt von tiefgreifenden Umbrüchen – geopolitische Spannungen, andauernde Krisen in der Ukraine, im Sudan, im Nahen Osten. Dazu kamen Umweltkatastrophen und wirtschaftliche Unsicherheiten. 2025 dauerten die Krisen an und mit dem Gletscherabbruch in Blatten erlitt die Schweiz eine Umweltkatastrophe. Und auch in der internationalen Zusammenarbeit herrscht spätestens seit der Auflösung von USAID Unsicherheit. Doch gerade in solchen unsicheren Zeiten ist es wichtig, auf verlässliche Partnerschaften und langfristiges Engagement zu setzen.
Die Schweiz hat mit ihrer internationalen Zusammenarbeit auch im vergangenen Jahr klare Zeichen gesetzt. Der Jahresbericht der DEZA und des SECO dokumentiert, wie die Internationale Zusammenarbeit der Schweiz in den Bereichen Grundversorgung, Wirtschaft, Frieden und Umwelt weltweit Wirkung entfaltet.
Wer verstehen will, wie dieses Engagement entstanden ist, muss zurückblicken: Vor 65 Jahren wurde der Dienst für technische Zusammenarbeit gegründet – der Ursprung der heutigen DEZA. Der digitale DEZA-Zeitstrahl zeigt die einzelnen Stationen von 1944 bis heute auf. Wenn sie ihm folgen, werden Sie sehen: die internationale Zusammenarbeit ist im stetigen Wandel, um den Erfordernissen der Zeit gerecht zu werden. Professor Sacha Zala von der Universität Bern erklärt im Podcast, wie die internationale Zusammenarbeit nicht nur die Schweizer Aussenpolitik geprägt hat, sondern auch zu einem festen Bestandteil unserer nationalen Identität geworden ist.
Stetiger Wandel heisst aber auch, in die Zukunft zu blicken. Drei Studierende – Matilde Pozzi, Hanul Park und Sahar Bazaz – haben erforscht, wie die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit aussehen könnte. Matilde Pozzi berichtet darüber in einer weiteren Folge des Podcasts und gibt uns einen Einblick in die Sichtweise der nächsten Generation auf die internationale Zusammenarbeit. Ein inspirierender Beitrag, der deutlich macht: Die nächste Generation denkt international, vernetzt und lösungsorientiert.
Das sollte uns Hoffnung machen, besonders in einer Welt, die um der Unsicherheit zu begegnen, auf steigende Rüstungsausgaben setzt. Wenn das auf Kosten von sozialer Sicherheit und Zusammenarbeit geht, dann droht mittel- und langfristig noch mehr Unsicherheit. Man sollte Sicherheit ganzheitlich denken, insbesondere in der Schweiz, die als kleines Land traditionell weniger auf Machtpolitik setzt, sondern auf eine regelbasierte internationale Ordnung. Dafür braucht es auch in Zukunft eine starke internationale Zusammenarbeit.Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – dieser Newsletter verbindet alle drei Dimensionen und lädt zum Nachdenken ein: über die Rolle der Schweiz in der Welt, über die Kraft der Zusammenarbeit und über die Verantwortung, die wir gemeinsam tragen.
Christian Capacoel Guzmán
Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZAMit weniger immer mehr machen geht nicht. Aber besser?
Die nachhaltige Entwicklung braucht mehr Mittel. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Spätestens die Halbzeitbilanz zur Agenda 2030 im Jahr 2022 hat es deutlich gemacht: wenn die internationale Gemeinschaft ihre selbst gesteckten Ziele erreichen will, braucht es mehr – viel mehr. Allein in den Entwicklungsländern wären jährlich rund vier Billionen US-Dollar notwendig.
Doch die Realität sieht anders aus: Die Budgets für die Internationale Zusammenarbeit sinken – auch in der Schweiz. Das gesamte System der internationalen Zusammenarbeit gerät zunehmend unter politischen Druck. Sinnbildlich dafür steht die UNO. 1945 gegründet, vereint sie praktisch alle Länder dieser Welt im Bestreben, Frieden und Wohlstand für alle zu schaffen.
Lange lautete das Credo der Entwicklungsagenturen «wir machen mehr mit weniger». Angesichts wachsender globaler Herausforderungen und knapper Budgets schien dies folgerichtig und entsprach dem Zeitgeist von mehr Effizienz. Doch inzwischen ist die Diskrepanz zwischen Anspruch und finanzieller Wirklichkeit so gross, dass es heute heisst: «Weniger mit weniger – aber besser. » Mehr Fokus, Konzentration auf das Wesentliche, Abbau von Doppelspurigkeiten: Das sind die neuen Schlagwörter. Auch die UNO will und muss sich neu aufstellen. Ihre Dutzenden von Unter- und Sonderorganisationen sollen künftig vier zentralen Bereichen zugeordnet werden:
- Frieden und Sicherheit,
- Humanitäres,
- nachhaltige Entwicklung,
- Menschenrechte.
So sieht es die UN80 Initiative der UNO vor. Traditionsreiche Organisationen sollen verschmelzen. Ein Beispiel: Aus der Weltgesundheitsorganisation WHO, dem Welternährungsprogramm WFP, der Organisation für Nothilfe OCHA, dem Flüchtlingshilfswerk UNHCR, dem Kinderhilfswerk Unicef und dem Palästinenserhilfswerk UNRWA könnte eine einzige Einheit für humanitäre Hilfe entstehen. Doch wie funktioniert die UNO eigentlich? Wie koordinieren sich die verschiedenen UN-Agenturen weltweit? Um hier Klarheit zu schaffen, hat DEZA ein neues Handbuch in englischer Sprache herausgegeben. Wer mitreden will, muss verstehen. Und genau dazu will dieses Handbuch beitragen.
Auch die Schweiz will in der UNO mitreden und mitgestalten. Sie wird ihre multilateralen Partner weiterhin unterstützen, damit diese ihre Mandate erfüllen können. Mit einem Gesamtpaket von 269 Millionen Franken für 2026 –2029 hat der Bundesrat am 20. Juni ein starkes Zeichen für das internationale Genf gesetzt. Denn gerade in einer regelbasierten Weltordnung, wie sie im Interesse der Schweiz liegt, sind diese Organisationen unverzichtbar. Für ein kleines exportorientiertes Land, wie die die Schweiz bilden internationale Regeln die Grundlage für Wohlstand und Sicherheit.Umso mehr wird sich die Schweiz dafür einsetzen, dass die Reformbemühungen im multilateralen System fort- und umgesetzt werden. Die internationalen und multilateralen Organisationen sind auch für das Funktionieren der internationalen Zusammenarbeit unverzichtbar. Sie stellen für alle Akteure – schweizerische oder lokale, staatliche und zivilgesellschaftliche – Basisdienstleistungen in Logistik und Sicherheit zur Verfügung, ohne die in vielen Krisenregionen gar keine Entwicklungszusammenarbeit oder Humanitäre Hilfe möglich wären.
Christian Capacoel Guzmán
Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZADie DEZA in Krisensituationen: rasch und unbürokratisch
Bern, 28. März. 07:20 Uhr. Das Pikett-Handy der DEZA meldet: Schweres Erdbeben in Myanmar. 11:30 Uhr: die Krisenzelle der humanitären Hilfe kommt zusammen. Sie analysiert die Lage, evaluiert mögliche Interventionen und entscheidet. Noch am selben Tag unterbreitet die Schweiz Myanmar ein Hilfsangebot mit Experten und Hilfsgüter in den Bereichen Wasserversorgung, medizinische Grundversorgung und Notunterkünfte.
Gleichzeitig werden dringend benötigte Gelder an Partnerorganisationen im Land freigegeben. Die Reaktion in Myanmar zeigt, was die Arbeit der DEZA ausmacht: rasches, unbürokratisches Handeln – getragen von langjähriger Erfahrung, zuverlässigen Partnern vor Ort und einem Netzwerk, das auch in schwierigen Kontexten funktioniert und langfristige Entwicklungszusammenarbeit sowie humanitäre Hilfe gemeinsam denkt.
Dieses Prinzip prägt unsere Einsätze weltweit.
- In Syrien ist die Lage seit dem Sturz des ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad äusserst ungewiss. Angesichts der immensen Bedürfnisse vor Ort bekräftigt die Schweiz ihre Unterstützung für das Land. An der Brüsseler Syrienkonferenz Mitte März kündigte DEZA-Direktorin Patricia Danzi, einen Beitrag in Höhe von 60 Millionen Franken an, um die dringendsten Bedürfnisse zu adressieren und den friedlichen Übergangsprozesses zu unterstützen.
- In der Demokratischen Republik Kongo hat sich die Situation seit dem Angriff der M23-Gruppe nochmals drastisch verschlechtert. 6.7 Millionen Menschen sind auf der Flucht. Die Schweiz stellt aufgrund der aktuellen Situation drei Millionen Franken für Nothilfeunterstützung der Vertriebenen bereit.
- In Afghanistan wiederum hat im März ein Expertenteam des Schweizerischen Korps für humanitäre Hilfe in Kabul ein Büro errichtet und die Arbeit aufgenommen. Die Krise in Afghanistan zählt zu den schlimmsten weltweit. Ziel der Präsenz vor Ort ist es, die notleidende afghanische Bevölkerung gezielt zu unterstützen. Humanitäre Hilfe, Unterstützung der Zivilgesellschaft - vor allem von Frauen und Mädchen - sowie die Ernährungssicherheit in ländlichen Gebieten bilden hier die Schwerpunkte unseres Engagements.
Ob akute Krise oder strukturelle Notlage – die DEZA beweist Tag für Tag, dass Schweizer Internationale Zusammenarbeit dann zur Stelle ist, wenn Hilfe am dringendsten gebraucht wird. Mit Erfahrung, Weitblick und einem klaren Ziel: das Leben von Menschen in Not zu verbessern. Wenn die Auswirkungen von Krisen Staaten überfordern und die Menschen in Not stürzen, bekommen wir das früher oder später auch bei uns zu spüren. Sei es, weil sich die internationale Sicherheitslage verschlechtert, Handel und Wohlstand abnehmen oder weil sich Menschen auf die Flucht machen.
Christian Capacoel Guzmán
Chef Fachstelle Kommunikationsmanagement, DEZA
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Dokumente

12. März 2025
Abteilung Grundlagen und Qualität
Die Abteilung Grundlagen und Qualität steuert die Politikkohärenz und fördert Forschung sowie Qualitätssicherung für eine wirksame internationale Zusammenarbeit.

24. März 2025
Fachstelle Finanzberatung
Die Fachstelle Finanzberatung ist zuständig für die Finanzierungsprozesse der DEZA sowie die Beratung der Direktion und der Abteilungen in finanziellen Fragen.

24. März 2025
Fachstelle Kommunikationsmanagement und International Cooperation Forum Switzerland
Die Fachstelle Kommunikationsmanagement der DEZA ist für die interne und externe Kommunikation zuständig, darunter fällt auch das International Cooperation Forum Switzerland.

1. April 2025
Sekretariat Beratende Kommission für internationale Zusammenarbeit
Die Beratende Kommission für internationale Zusammenarbeit berät den Bundesrat in Fragen der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe.

1. April 2025
Abteilung Humanitäre Hilfe und Schweizerisches Korps für humanitäre Hilfe (SKH)
Die Abteilung Humanitäre Hilfe und SKH spielt eine führende Rolle beim Engagement der DEZA vor, während und nach Krisen oder Naturkatastrophen.

1. April 2025
Abteilung Multilaterales und Nichtregierungsorganisationen
Die Abteilung Multilaterales und Nichtregierungsorganisationen (NGO) verantwortet die Koordinierung der Zusammenarbeit mit multilateralen Organisationen und Schweizer NGO.

1. April 2025
Abteilung Thematische Zusammenarbeit
Die Abteilung Thematische Zusammenarbeit sich ein für die Bewältigung von komplexen globalen Herausforderungen und für eine Globalisierung, die eine nachhaltige Entwicklung begünstigt.

19. Mai 2026
Abteilung Europa und Mittlerer Osten
Die Abteilung Europa und Mittlerer Osten koordiniert die internationale Zusammenarbeit mit Osteuropa, dem Nahen sowie Mittleren Osten und den zweiten Schweizer Beitrag.

1. April 2025
Abteilung Afrika
Die Abteilung Afrika koordiniert die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe der Schweiz auf dem afrikanischen Kontinent.

1. April 2025
Abteilung Asien und Amerikas
Die Abteilung Asien und Amerikas unterstützt und koordiniert die internationale Zusammenarbeit der Schweiz auf diesen beiden Kontinenten.
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