Abteilung Afrika
Die Abteilung Afrika koordiniert die internationale Zusammenarbeit der Schweiz auf dem afrikanischen Kontinent. Durch ihre Programme setzt sie sich dafür ein, die Lebensbedingungen der Menschen in benachteiligten und fragilen Ländern nachhaltig zu verbessern.
Die Abteilung Afrika konzentriert sich auf die ärmsten Länder in Afrika. Viele Länder und Regionen, wo sie Programme durchführt, sind fragil oder von Konflikten betroffen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden Entwicklungszusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Friedensförderung kombiniert. Die Abteilung Afrika koordiniert ihre Programme mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), dem Staatssekretariat für Migration (SEM) sowie der Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM) des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Während die humanitäre Hilfe auf die unmittelbaren und dringenden Bedürfnisse der Bevölkerung eingeht, arbeitet die Entwicklungszusammenarbeit auf längerfristige positive Veränderungen hin, indem sie dazu beiträgt, die Lebensbedingungen der Menschen in benachteiligten und fragilen Ländern nachhaltig zu verbessern. Diese Zusammenarbeitsinstrumente kommen zum Einsatz, um die Kohärenz, Relevanz und Wirksamkeit der Aktivitäten der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz zu erhöhen.
Zu den Schwerpunktthemen in Afrika gehören die lokale wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung von Arbeitsplätzen, Ernährungssicherheit, Gouvernanz sowie Konfliktprävention. Je nach Kontext werden auch Programme in den Bereichen Grund- und Berufsbildung, Migration und Schutz, Gesundheit und Zugang zu Wasser unterstützt. Die DEZA berücksichtigt zudem bei ihren Aktivitäten klimabedingte Risiken und unterstützt Massnahmen zur Minderung und Anpassung an den Klimawandel.
In Westafrika führt die Abteilung Afrika Programme in Benin, Burkina Faso, Mali und Niger durch und betreut Regionalprogramme in dieser Region. Zudem unterstützt sie humanitäre Aktivitäten in Nigeria.
Im östlichen und südlichen Afrika setzt sie in Mosambik, Tansania sowie in Ruanda, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo Programme um. In Simbabwe und Sambia betreut sie ein Zweiländerprogramm.
In Zentral- und Nordafrika führt sie Programme im Tschad, Tunesien und Ägypten durch und setzt sich mit einem Regionalprogramm am Horn von Afrika (Somalia, Äthiopien, Kenia) ein. Sie unterstützt humanitäre Projekte im Sudan, Südsudan, in der Zentralafrikanischen Republik sowie in Marokko, Algerien und Libyen. Zudem setzt sie Projekte in Eritrea um.
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