Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz fokussiert sich auf vier Schwerpunktregionen: Subsahara-Afrika, Nordafrika und Mittlerer Osten, Asien sowie Osteuropa. Die DEZA ist im Rahmen ihrer bilateralen Entwicklungszusammenarbeit in 34 Ländern tätig. Ihre humanitäre Hilfe verfügt über ein universelles Mandat und leistet bei Krisen und Katastrophen punktuell Soforthilfe. In sieben Ländern ist sie aufgrund von langanhaltenden Krisen mehrjährig präsent.
Die vier Schwerpunktregionen der Strategie der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2021-2024 (Subsahara-Afrika, Nordafrika und Mittlerer Osten, Asien sowie Osteuropa) sind nach wie vor relevant und werden für den Zeitraum 2025-2028 beibehalten.
Im Rahmen der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit reduzierte die DEZA die Zahl der langfristig unterstützten Schwerpunktländer von 35 auf 34.
Im Rahmen der humanitären Hilfe verfügt die DEZA über ein universelles Mandat. Welche Reaktion bei Katastrophen (unter anderem Erdbeben, Überschwemmungen, Hungersnöte, Cholera) im Zeitraum 2025-2028 erforderlich sein wird, ist nicht vorhersehbar. Es zeigt sich allerdings, dass zahlreiche längere Krisen mehrjährige humanitäre Einsätze erfordern. So ist die humanitäre Hilfe der DEZA in sieben Ländern aufgrund von langanhaltenden Krisen mehrjährig präsent.
Anpassung der Arbeitsinstrumente an den jeweiligen Kontext
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz arbeitet nicht in allen Ländern auf die gleiche Weise und mit den gleichen Zielen. In einigen Ländern setzt sie vor allem den humanitären Auftrag «Leben retten und Leiden lindern» um, während sie in anderen Ländern die Bemühungen der Partnerländer um nachhaltige Entwicklung und Armutsbekämpfung unterstützt. Die internationale Zusammenarbeit arbeitet immer häufiger mit einem kurz-, mittel- und langfristigen Ansatz, um einerseits auf Notsituationen reagieren zu können und andererseits die strukturellen Faktoren, die für Fragilität und eine geringe Resilienz verantwortlich sind, zu verringern und so die Stabilität zu fördern.
Regionaler und thematischer Programmansatz
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz bevorzugt in gewissen Kontexten einen regionalen und thematischen Programmansatz. Dies ist der Fall in krisenbetroffenen Schwerpunktländern (z.B. Syrien, Somalia und Kolumbien), wenn die Krise Auswirkungen auf die Nachbarländer hat, oder wenn die Kooperationsprogramme auf regionale oder grenzüberschreitende Herausforderungen ausgerichtet sind, wie in der Mekong-Region, im Südkaukasus oder in Zentralasien.
31. Oktober 2025
Ägypten
In Ägypten fokussiert die Schweiz auf Schutz und sozioökonomische Integration, nachhaltige und grüne wirtschaftliche Entwicklung, Stärkung von Menschenrechten und Gouvernanz.
8. April 2025
Albanien
Die Schweiz unterstützt Albanien bei der Demokratisierung und bei der Stärkung seiner wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, um die europäische Integration weiter voranzutreiben.
8. April 2025
Bangladesch
In Bangladesch fördert die Schweiz eine nachhaltige Entwicklung, die alle einschliesst. Sie mobilisiert dafür den Privatsektor und stärkt die politische Teilhabe.
8. April 2025
Benin
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz unterstützt in Benin die lokale Gouvernanz, die wirtschaftliche Entwicklung im ländlichen Raum sowie die Grund- und Berufsbildung.
14. April 2025
Besetztes Palästinensisches Gebiet und Naher Osten
Die Humanitäre Hilfe der Schweiz schützt Leben im Besetzten Palästinensischen Gebiet. Die Entwicklungszusammenarbeit schafft Perspektiven für junge Menschen.
14. April 2025
Bosnien und Herzegowina
Die Schweiz unterstützt Bosnien und Herzegowina beim Aufbau einer friedlichen, solidarischen und demokratischen Gesellschaft auf dem Weg zur europäischen Integration.
9. April 2025
Burkina Faso
Im Rahmen ihres Kooperationsprogramms in Burkina Faso unterstützt die DEZA die Stärkung der Gouvernanz, der Grundbildung und der Wirtschaftsentwicklung.
9. April 2025
Grosse Seen: Burundi, Ruanda, Demokratische Republik Kongo
Die Schweiz setzt sich in der Region der Grossen Seen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit für Frieden, wirtschaftliche Entwicklung, Armutsbekämpfung und Gesundheit ein.
9. April 2025
Horn von Afrika: Somalia, Kenia, Äthiopien
Im konfliktreichen Horn von Afrika konzentriert die Schweiz ihre Aktivitäten auf die Themen gute Regierungsführung, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Migration.
14. April 2025
Kosovo
Die Schweiz unterstützt den Kosovo bei der Stabilisierung mit Fokus auf demokratische Regierungsführung, Wirtschaftsentwicklung, staatliche Dienstleistungen und Migration.
14. April 2025
Mali
Die Schweiz setzt sich in Mali für Armutsbekämpfung und Konfliktbewältigung ein. Schwerpunkte sind menschliche Entwicklung, Wirtschaftsentwicklung und Gouvernanz.
Die Schweiz setzt sich in Kambodscha und der Demokratischen Volksrepublik Laos für eine nachhaltige Entwicklung und demokratische Strukturen ein.
15. April 2025
Mosambik
Die Schweiz setzt sich in Mosambik für eine gute Grundversorgung für alle sowie für die Entwicklung von Wirtschaft, Beschäftigung und Einkommen ein.
15. April 2025
Myanmar
In der schweren Krise in Myanmar fördert die Schweiz den Dialog zwischen den Konfliktparteien, leistet Hilfe für die notleidende Bevölkerung und stärkt die Grundversorgung.
15. April 2025
Nepal
In Nepal unterstützt die DEZA den Aufbau des jungen, föderalen Staates und hilft, öffentliche Dienstleistungen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.
15. April 2025
Niger
In Niger konzentriert sich die Schweiz auf Ernährungssicherheit und Resilienz, Bildung in Notsituationen und Berufsbildung, lokale Gouvernanz und Schutz.
15. April 2025
Nordmazedonien
Die Schweiz unterstützt demokratische, wirtschaftliche und ökologische Reformen in Nordmazedonien im Hinblick auf die europäische Integration
15. April 2025
Republik Moldau
Die Schweiz konzentriert sich in Moldau auf die Bereiche Gouvernanz, sozialer Zusammenhalt, wirtschaftliche Entwicklung, Resilienz sowie Gesundheitsversorgung und öffentliche Dienstleistungen.
15. April 2025
Simbabwe und Sambia
Die Zusammenarbeit der DEZA mit Simbabwe und Sambia fokussiert sich auf Ernährungssicherheit, Gesundheit, Stärkung von Zivilgesellschaft und öffentlicher Institutionen.
15. April 2025
Serbien
Die Schweiz unterstützt die europäische Integration Serbiens, durch die Stärkung demokratischer Institutionen und Prozesse und nachhaltiges Wirtschaftswachstum.
14. April 2025
Südkaukasus: Armenien, Georgien
Die Schweiz unterstützt den Südkaukasus (Armenien und Georgien) bei der wirtschaftlichen Entwicklung, den demokratischen Institutionen und der Klimaresilienz.
15. April 2025
Syrien und Mittlerer Osten: Libanon, Jordanien, Irak, Türkei
In Syrien und dem Mittleren Osten verfolgt die Schweiz mit einem regionalen Kooperationsprogramm drei Schwerpunkte: Frieden, Jugend und Wasser.
15. April 2025
Tansania
Die internationale Zusammenarbeit der Schweiz mit Tansania zielt darauf ab, Perspektiven für junge Menschen zu schaffen sowie staatliche Institutionen zu stärken.
22. April 2025
Tschad
Im Tschad stärkt die Schweiz die staatlichen Institutionen, fördert qualitativ gute Basisdienstleistungen und unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Märkte.
28. April 2025
Tunesien
Die Schweiz setzt sich in enger Partnerschaft für Frieden und Stabilität in Tunesien ein.
22. April 2025
Ukraine
Die Schweiz unterstützt die Ukraine mit humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenarbeit und Wiederaufbau für Frieden und nachhaltige Entwicklung.
In Kirgisistan, Tadschikistan und Usbekistan setzt sich die Schweiz in den Bereichen Wasser, Gouvernanz und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung ein.
8. April 2025
Afghanistan
Die Schweiz unterstützt Afghanistan mit humanitären Massnahmen, um die Grundbedürfnisse der Bevölkerung zu sichern und die Menschenrechte zu wahren.
9. April 2025
Haiti
Die Schweiz konzentriert sich in Haiti auf den Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen und die Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegenüber Naturkatastrophen.
14. April 2025
Jemen
Die Schweiz fördert im Jemen die nachhaltige Wassernutzung, den Schutz und die Widerstandsfähigkeit der Zivilbevölkerung.
14. April 2025
Kolumbien
Die Schwerpunkte der DEZA in Kolumbien sind die humanitäre Hilfe, der Schutz der Zivilbevölkerung und die nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen.
15. April 2025
Sudan
Das Hauptziel der Schweiz im Sudan besteht darin, Leben zu retten und die Opfer vor bewaffneten Konflikten und Naturkatastrophen zu schützen
15. April 2025
Südsudan
Im Südsudan, wo ein grosser Teil der Bevölkerung auf humanitäre Hilfe angewiesen ist, stärkt die Schweiz die Ernährungssicherheit und den Schutz der Zivilbevölkerung.
22. April 2025
Venezuela
Die DEZA unterstützt die notleidende Bevölkerung in Venezuela und fördert den Zugang zu Gesundheit, Ernährung, Wasser sowie Schutz vor Gewalt und Ausbeutung.
22. April 2025
Zentralafrikanische Republik
Die Schweiz engagiert sich in der Zentralafrikanischen Republik für Frieden, bessere Grundversorgung und sicheren Zugang für humanitäre Organisationen zur notleidenden Bevölkerung.
29. April 2025
Strategie der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2025-2028
Allgemeines Ziel der Strategie der internationalen Zusammenarbeit der Schweiz ist die Beendigung der Armut und die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung weltweit.
24. März 2025
Humanitäre Hilfe
Die Humanitäre Hilfe der DEZA konzentriert sich auf Nothilfe, Wiederaufbau und Rehabilitierung von betroffenen Gebieten sowie Katastrophenvorsorge.
9. September 2024
Entwicklungszusammenarbeit
Die Entwicklungszusammenarbeit der DEZA unterstützt Länder Afrikas, des Nahen und Mittleren Ostens, Asiens sowie Osteuropas auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung.
8. April 2025
Globaler Ansatz
Globale Herausforderungen treffen Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen besonders. Die DEZA fördert nachhaltige Lösungen durch Globalprogramme und internationalen Dialog.
10. September 2024
Multilaterale Zusammenarbeit
Das multilaterale Engagement ist neben der bilateralen und thematischen Zusammenarbeit einer der Grundpfeiler der schweizerischen Internationalen Zusammenarbeit.
Kontakt
Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) Eichenweg 5 3003 Bern